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Prima Klima!

Warum gibt es Jahreszeiten?

 

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Rot gefärbter Himmel beim Sonnenuntergang. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: SonnenuntergangSonnenuntergang
Niemand schaltet im Sommer irgendwo eine riesengroße, unsichtbare Heizung an, trotzdem ist es knackeheiß. Und im Winter ist es oft eiskalt, obwohl die gleiche Sonne auf uns scheint.
Und das ist der Grund:
Die Erde dreht sich um die Sonne. Das dauert genau ein Jahr. Gleichzeitig dreht sie sich um ihre eigene Achse. Dafür braucht sie einen Tag.
Solange unsere Seite in Richtung Sonne schaut, ist bei uns Tag. In dem Moment, wo wir uns von der Sonne wegdrehen, fängt die Nacht an und auf der anderen Seite der Erde geht die Sonne auf.
Und wegen dieser "Tag-Nacht-Drehachse" der Erde, scheint die Sonne nicht immer im gleichen Winkel auf uns. Diese Veränderung des Winkels ist verantwortlich für unsere Jahreszeiten.
Wanderer laufen bei strahlendem Sonnenschein einen Berg hinauf. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Strahlender Sonnenschein!Strahlender Sonnenschein!
Im Sommer treffen die Sonnenstrahlen direkt von oben, also ganz steil, auf die Erdoberfläche. Und da die Tage im Sommer auch viel länger sind, bekommen wir mehr Sonne ab. Es wird also wärmer.
Im Winter treffen die Strahlen in einem flachen Winkel auf. Das kannst du auch am Stand der Sonne sehen: Sie steht viel niedriger über dem Horizont als im Sommer.
Und deshalb erwärmt sich die Erde weniger.
 
Autorin: Friederike Wilhelmi 
Letzte Änderung am 23. März 2010
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.