Kindernetz

Prima Klima!

Warum gibt es Jahreszeiten?

 
 
Normalerweise ist es bei uns im Sommer warm und im Winter kalt - und das, obwohl dieselbe Sonne scheint.

Manchmal gibt es da aber auch Ausnahmen, wie den Januar 2012:

Rot gefärbter Himmel beim Sonnenuntergang. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Sonnenuntergang
Doch nochmal zurück: Warum ist die Temperatur im Sommer anders als im Winter?
Die Erde dreht sich um die Sonne. Das dauert genau ein Jahr. Gleichzeitig dreht sie sich um ihre eigene Achse. Dafür braucht sie einen Tag.
Solange unsere Seite in Richtung Sonne schaut, ist bei uns Tag. In dem Moment, wo wir uns von der Sonne wegdrehen, fängt die Nacht an und auf der anderen Seite der Erde geht die Sonne auf.
Und wegen dieser "Tag-Nacht-Drehachse" der Erde, scheint die Sonne nicht immer im gleichen Winkel auf uns. Diese Veränderung des Winkels ist verantwortlich für unsere Jahreszeiten.
Wanderer laufen bei strahlendem Sonnenschein einen Berg hinauf. (Bild: dpa picture-alliance )
Strahlender Sonnenschein!
Im Sommer treffen die Sonnenstrahlen direkt von oben, also ganz steil, auf die Erdoberfläche. Und da die Tage im Sommer auch viel länger sind, bekommen wir mehr Sonne ab. Es wird also wärmer.
Im Winter treffen die Strahlen in einem flachen Winkel auf. Das kannst du auch am Stand der Sonne sehen: Sie steht viel niedriger über dem Horizont als im Sommer.
Und deshalb erwärmt sich die Erde weniger.
 
Autorin: Friederike Wilhelmi / Sandra Goller 
Letzte Änderung am 18. Januar 2012
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Erdoberfläche: Die Erdkugel besteht aus drei verschiedenen Schichten: Erdkern, Erdmantel und Erdkruste.
Ganz in der Mitte ist der Erdkern: bestehend aus dem inneren festen Kern und dem flüssigen äußeren Kern. Der Erdkern ist umgeben vom Erdmantel. Der wird noch einmal unterteilt in den unteren und oberen Erdmantel. Der Erdmantel besteht aus einer glühendheißen, zähflüssigen Gesteinsmasse: dem Magma. Auf dieser zähen Masse des Erdmantels "schwimmen" Platten - die zusammen die Erdkruste bilden.