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Die Polargebiete befinden sich rund um den Nordpol (Arktis) und den Südpol (Antarktis). Und dort ist es meistens ganz schön kalt.
Das liegt daran, dass die Sonnenstrahlen in einem sehr flachen Winkel auf die Erdoberfläche auftreffen. Der Boden wird also nie richtig erwärmt. Jahreszeiten, so wie wir sie kennen, gibt es dort nicht.
Trotz bitterer Kälte gibt es aber eine Vielzahl von Lebewesen an den Polen.
Zahlreiche Pflanzen und Tiere fühlen sich gerade unter diesen Bedingungen wohl. Während in der Arktis auch Menschen zuhause sind, verirren sich in die Antarktis normalerweise nur Forscher, die dort die speziellen Witterungsverhältnisse beobachten.
Einige Forscher befürchten aber, dass die Eismassen an den Polen langsam schmelzen könnten. Und das hätte nicht nur Auswirkung auf die Lebewesen, die dort zuhause sind, sondern auf das gesamte Weltklima.
Arktis und Antarktis sorgen nämlich wie ein gigantischer Eiswürfel für eine ständige Abkühlung von Luft und Wasser und beeinflussen so das Wetter auf der ganzen Erde.
Zusätzlich reflektieren die Eismassen die Sonnenstrahlen und sorgen dafür, dass sich die Erde nicht aufheizt.
Durch das Schmelzen der Polkappen würde der Wasserspiegel langsam ansteigen. Viele Inseln oder Küstenregionen würden dann im Meer versinken.
Autorin: Sandra Goller
Letzte Änderung am 15. Mai 2013
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.