Prima Klima!
Regenwald - extrem nass

Warum muss der Regenwald Palmen weichen?
WDR neuneinhalb
Nolberto lebt mit seiner Familie im ecuadorianischen Regenwald. Der Wald gibt ihnen alles, was sie zum Leben brauchen. Doch große Flächen Regenwald werden abgeholzt, um Ölpalmen zu pflanzen. Das schadet dem Klima auf der ganzen Welt.

Die grüne Lunge der Erde - das Amazonasgebiet
Nördlich und südlich des Äquators liegen Gebiete mit tropischem Klima. Dort ist es sehr feucht. In diesen Zonen gibt es riesige Wälder, tropische Regenwälder.
Das Amazonasgebiet ist das größte tropische Regenwald-Gebiet. Es ist benannt nach Südamerikas längstem Fluss und gilt wegen seiner riesigen Regenwälder als die "grüne Lunge der Erde". Im tropischen Regenwald gibt es keine Jahreszeiten: Das Wetter ist immer heiß und feucht und es regnet fast täglich.
Komm, kratz' mich mal!
Regenwälder bieten unzähligen Pflanzen und Tieren eine Heimat - aber nicht nur das: Sie sind auch für unser Klima verantwortlich.
Sie versorgen große Gebiete mit Wasser. Wie riesige Schwämme saugen sie das Regenwasser auf und geben es über die Blätter wieder ab.
So können sie ihre eigenen Wolken bilden, die noch weit entfernte Gebiete mit Regen versorgen.
Brandrodung im Regenwald
Doch die Regenwälder werden immer kleiner. Noch vor 1000 Jahren waren 13 Prozent der Erde mit Tropischem Regenwald bedeckt. Inzwischen sind mehr als die Hälfte der Bäume gefällt oder verbrannt worden.
Das führt zusätzlich zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts:
Pflanzen filtern Kohlendioxid, kurz CO 2, aus der Luft. Dieses Gas brauchen Pflanzen zum Wachsen.
Was für die Pflanzen lebenswichtig ist, ist aber für das Weltklima in zu großen Mengen schädlich: Der immer weiter ansteigende CO 2- Gehalt der Luft verstärkt nämlich den
Treibhauseffekt.
Und während die immer kleiner werdenden Regenwälder weniger CO 2 aus der Luft filtern, wird gleichzeitig durch das Abbrennen der Regenwälder immer neues CO 2 produziert - ein Kreislauf, der das Weltklima aus dem Gleichgewicht bringen kann.
Letzte Änderung am 14. September 2012
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Treibhauseffekt: Der Treibhauseffekt ist wichtig für das Leben auf der Erde, denn ohne ihn hätten wir eine Durchschnittstemperatur von -18° Grad Celsius. Die Erde wäre unbewohnbar. Der natürliche Treibhauseffekt erwärmt das Klima auf +15° Grad Celsius. Das passiert, weil Wasserdampf und verschiedene Gase in der Luft sind und aus dem Sonnenlicht Wärme speichern. Der Mensch beeinflusst aber diesen natürlichen Treibhauseffekt, indem er noch mehr von diesen Gasen in die Luft bläst und diese dann mehr Wärme speichern. Besonders Kohlendioxid, kurz CO2, spielt dabei eine große Rolle. Es entsteht unter anderem, wenn Kohle, Erdöl oder Erdgas verbrannt wird. In den letzten Jahren ist der CO2-Gehalt der Luft immer weiter gestiegen. |
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| Links zum Thema |
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Kids für die Umwelt - Wusstest du dass im Regenwald über 500 Baumarten zu Hause sind?
http://www.kindernetz.de/linktipps/-/id=11412/nid=11412/did=36540/tppasz/index.html |
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neuneinhalb: Was machen Astronauten im Weltall?
http://neuneinhalb.wdr.de/sendungen/2007/08/2007_08_11.php5 |
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