Prima Klima!
Wettermacher: Vulkane
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Ausbruch des Ätna 2002
Ein Vulkan ist eigentlich nichts anderes als eine Öffnung in der
Erdoberfläche. Häufig bricht die Erdkruste dort auf, wo zwei
Kontinentalplatten aufeinander treffen.
Der Vulkan Ätna auf der Mittelmeerinsel Sizilien liegt an so einer Stelle.
Dort treffen die Eurasische und die Afrikanische Platte aufeinander.
Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen Europas.
Vulkanausbruch in Ecuador
Es ist nur schwer vorstellbar, dass es unter unserer Erdoberfläche so heiß ist, dass sogar Gestein schmilzt.
Diese glühendheiße Masse wird Magma genannt.
Wie kochendes Wasser in einem Kochtopf brodelt das Magma im Erdinnern, ist ständig in Bewegung und sucht nach einem Weg, um an die Erdoberfläche zu gelangen.
Gelingt das, ist ein Vulkanausbruch zu sehen.
Vulkane sind unberechenbar. Niemand kann genau sagen, wann und ob ein Vulkan ausbrechen wird. Ganze Dörfer und Landschaften können durch einen Vulkanausbruch zerstört werden.
Satellitenbild vom Ätna-Ausbruch 2002
Je nach Stärke der Explosion können Flutwellen, Gewitter und Stürme entstehen. Staub und Asche können die Sonne verfinstern. Das kann dazu führen, dass die Temperatur sinkt.
Vulkanausbrüche können auch nützlich sein: Asche und Schutt verwittern und werden zu fruchtbarem Boden.
Der Ausbruch bringt wertvolle Gesteine und Mineralien an die Erdoberfläche, und die Vulkanwärme spendet Energie.
Autorin: Sandra Goller
Letzte Änderung am 18. April 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.