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Wettermacher: Wind und Wasser

 
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Grafik: Der Verlauf des Golfstroms (Bild: SWR)
Der Golfstrom
Was Wind und Wasser bewirken können, lässt sich gut am Klima in Europa sehen. Es wird nämlich stark von einer Meeresströmung beeinflusst: dem Nordatlantik-Strom.
Ein Wärmelieferant
Oft wird er auch als Golfstrom bezeichnet. Das stimmt aber nicht ganz:
Der Golfstrom ist nämlich nur ein Teil des Nordatlantik-Stroms.
Er bringt warmes Wasser von der Ostküste Amerikas bis nach Nordeuropa. Zusätzlich wird die Luft durch das warme Wasser erwärmt.
Grafik: Grönland und Skandinavien liegen auf dem gleichen Breitengrad (Bild: SWR)
Gleicher Breitengrad aber unterschiedliches Klima
Die Heizung von Norwegen
Die Auswirkungen auf das Klima sind enorm: Eigentlich müsste es in Nord- und Westeuropa nämlich viel kälter sein - so wie in anderen Ländern, die auf demselben Breitengrad liegen.
Norwegen befindet sich zum Beispiel auf der selben Höhe wie Grönland.
Doch während Grönland meist unter einer dicken Eisschicht liegt, wird es im Sommer in Norwegen richtig warm.

Gefährliche Winde
überflutete Straße mit Lastwagen in Indien (Bild: dpa)
Großansicht: Monsunregen überflutet in Indien die StraßenMonsunregen überflutet in Indien die Straßen
Denselben Einfluss wie Meeresströmungen können auch Winde haben. So sorgen bestimmte Luftströmungen, wie der Passatwind, für trockenes Wetter.
Der Monsun bringt dafür viel feuchte Luft und heftigen Regen. Was passiert, wenn die Strömungen durcheinander geraten, zeigt das Wetterphänomen "El Niño".
Es bringt das Klima auf der halben Welt durcheinander.

Extremes Wetter
Zwei Mädchen waten in Ecuador durch überflutete Straßen. (Bild: dpa)
Großansicht: El Nino sorgt in Ecuador für Überschwemmungen.El Nino sorgt in Ecuador für Überschwemmungen.
In Südamerika verwüsten Stürme und starke Regenfälle die Küste. Fische und Korallen sterben, weil sich das Meer erwärmt.
Ganz anders sieht es auf der anderen Seite der Welt aus, da herrscht nämlich ungewöhnliche Trockenheit:
In Australien und Südost-Asien vertrocknen Böden, Ernten fallen aus und Waldbrände toben.
Früher war das alle drei bis fünf Jahre der Fall.

Inzwischen werden die Abstände kürzer und die Auswirkungen immer stärker. Schuld daran ist auch die Verstärkung des Treibhauseffekts, die das weltweite Klima beeinflusst.
 
Autorin: Sandra Goller
 
Letzte Änderung am 14. September 2015
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
Frau auf einem verdorrten Acker (Bild: EVN USUNTV)

Mensch

Das Klima ändert sich und wir Menschen haben darauf großen Einfluss.
Vulkanausbruch (Bild: dpa)

Vulkane

Brodelnd und Funken sprühend beeinflussen sie die Natur um sie herum.
Ein zerstörtes Gebäude nach einem Erdbeben in Indonesien. (Bild: dpa picture-alliance )

Erdbeben

Wir stehen auf festem Boden? Nicht immer - er kann gefährlich wackeln.