Die Mauer
Geschichte
Am 13. August 1961 mussten die Berliner zusehen, wie mitten durch ihre Stadt eine Mauer gebaut wurde. Familien wurden so getrennt, Nachbarn, Freunde, die ganz nah beieinander wohnten, konnten sich auf einmal nicht mehr sehen. Wie kam es dazu? Wie sah die Mauer aus? Und wie ist sie 1989 gefallen? Und welche Rolle spielt die Mauer für die Deutsche Einheit?

Die Geschichte der Mauer
WDR neuneinhalb vom 07.11.2009
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Grenzübergang in Berlin
In der Stadt Berlin wohnten bis 1990 Bürger von zwei Staaten: Der Ostteil der Stadt war Berlin, die Hauptstadt der DDR. Westberlin gehörte zur Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt lag mitten in der DDR. Die Westberliner durften auf bestimmten Straßen nach Westdeutschland fahren. Die Ostberliner durften nicht in den Westen gehen. Viele hatten die DDR aber bis zum 13. August 1961 über Westberlin verlassen. Bewachte Zäune und Grenzanlagen am Verlauf der Grenze zu Westdeutschland gab es schon lange.
Die Mauer wird gebaut.
Noch wenige Wochen zuvor hatte der Staatschef der DDR, Walter Ulbricht, gesagt: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen."
Aber dann wollte er nicht länger zusehen, wie immer mehr DDR-Bürger über Westberlin in den Westen flohen und er ließ die Mauer bauen.
Die Mauer wurde zum Symbol für die Teilung Deutschlands in zwei Staaten.
Eine Bresche in der Mauer
Und das Überwinden der Mauer ist auch zum Symbol der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten geworden. Als die DDR-Behörden ihren Bürgern am 9. November 1989 erlaubten, über die Grenze nach Westen zu gehen, redeten alle vom "Fall der Mauer".
Da stand die Mauer zwar noch, aber niemand hinderte die Menschen mehr, auf die andere Seite zu gehen.
Heute ist der allergrößte Teil der Mauer abgerissen.
Letzte Änderung am 13. August 2012