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Hochkultur der Maya

Götterwelt

 
Zeichnung des Regengotts (Bild: SWR)
Der Regengott - einer der ältesten Götter der Maya
Götter spielten eine sehr wichtige Rolle im Leben der Maya. Hunderte verschiedener Gottheiten waren verantwortlich für bedeutende Ereignisse wie das Wetter, die Ernte, das Leben und den Tod.
Einer der ältesten Götter war der Gott des Regens. Die Maya verehrten und fürchteten ihn gleichzeitig. Denn außer Regen, der wichtig für die Ernte war, brachte er Unwetter und Stürme.
Auf Bildern wurde er mit einer Axt in der Hand abgebildet. Die Maya glaubten, dass es auf der Erde donnert und blitzt, wenn der Regengott mit seiner Axt auf Gegenstände schlägt.

Zeichnung des Maisgottes (Bild: SWR)
Der Maisgott - der wichtigste Gott der Maya
Für Sonne, Licht und Wärme war der Sonnengott verantwortlich. In der Vorstellung der Maya war dieser Gott am Morgen jung und abends alt. Schließlich hatte er im Laufe des Tages die weite Reise von Osten nach Westen hinter sich gebracht - den Weg, den auch die Sonne an einem Tag zurück legt.
Der wichtigste Gott war der Maisgott. Er wachte über die gesamte Schöpfung und schenkte den Maya ihr wichtigstes Nahrungsmittel: den Mais.
Die Maya verehrten noch viel mehr Götter. Und es gab auch Götter, die sich von Region zu Region unterschieden. So hatten zum Beispiel die Menschen am Meer einen Gott, der für den Fischfang zuständig war.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 20. März 2007
 
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