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Hochkultur der Maya

Ballspiel - um Leben und Tod

 
Ballspielplatz der Maya in Chichén Itzá (Bild: dpa)
Großansicht: Ballspielplatz der Maya in Chichén ItzáBallspielplatz der Maya in Chichén Itzá
Ballspiele wie Fußball, Handball oder Tennis werden heute auf der ganzen Welt gespielt. Aber schon den Mayas waren Ballspiele bekannt.
Gespielt wurde in der Regel auf einem rechteckigen Platz. Auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Spielfeldes stand eine Mauer, an der jeweils ein Ring befestigt war.
Ziel des Spiels war es, einen Kautschuk-Ball durch den gegnerischen Ring zu werfen.
Zeichnung des Rings, der das "Tor" beim Maya-Ballspiel darstellt (Bild: SWR)
Das "Tor" beim Maya-Ballspiel
Über die genauen Regeln des Spiels ist bisher kaum etwas bekannt. ForscherInnen gehen davon aus, dass der Ball den Boden während des Spiels nicht berühren durfte.
Gespielt wurde mit der Hüfte, den Schultern und den Ellenbogen - nicht aber mit Händen und Füßen. Sobald es einer Mannschaft gelungen war, den Ball durch den gegnerischen Ring zu werfen, war das Spiel beendet.
Das Ballspiel der Maya war keine Sportart, sondern eine religiöse Tradition. Viele ForscherInnen glauben, dass es bei diesem Spiel um Leben und Tod ging: Sie vermuten, dass entweder die Sieger- oder die Verlierermannschaft den Göttern geopfert wurde...
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 20. März 2007
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.