Hochkultur der Maya
Mathematische Höchstleistungen
Das Zahlensystem besteht aus drei verschiedenen Symbolen.
Das Zahlensystem der Maya ist, verglichen mit ihrem Schriftsymbolen, sehr einfach. Es gibt nur drei verschiedene Zeichen: eine Art Muschel, die für die Null steht, ein Punkt, der für die Eins steht und ein Strich, der die Fünf darstellt.
Die Zahlen wurden von oben nach unten geschrieben. Dabei stand die kleinste Zahl immer oben und die höchste ganz unten.
Die mathematischen und astronomischen Leistungen der Maya waren für die damalige Zeit enorm.
Sie erkannten, dass sich alles wiederholt; dass zum Beispiel die Jahreszeiten in regelmäßigen Abständen immer wieder kommen.
Die Maya beobachteten den Lauf der Sterne und Planeten.
Dank ihrer Schriftzeichen konnten sie diese Beobachtungen aufschreiben. Sie berechneten die Laufbahn von Sonne, Mond und anderer Planeten und entwickelten Kalender.
Die Maya hatten mehrere Kalender: Der Ritualkalender "tzolkin" hatte ein Jahr mit 260 Tagen. Aus ihm deuteten Astrologen und Priester das Schicksal der Menschen.
Im Sonnenkalender "haab" gab es 365 Tage. Diese Tage waren wichtig für die Landwirtschaft. Ein "Jahrhundert" dauerte bei den Maya 52 Jahre.
Autorin: Sandra Goller
Letzte Änderung am 20. März 2007