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Hochkultur der Maya

Himmel, Erde, Unterwelt - das Weltbild der Maya

 
Für die Maya bestand das Universum aus drei Bereichen: dem Himmel, der Erde und der Unterwelt. Während die Erde der Ort für die Menschen war, hatten die zahlreichen Götter der Maya ihren Platz im Himmel oder in der Unterwelt.
Zeichnung des Weltenbaums der Maya (Bild: SWR)
Der Weltenbaum der Maya
Zu den Göttern wanderten auch die Seelen der toten Maya. Die Maya stellten sich vor, dass Erde, Himmel und Unterwelt durch den sogenannten Weltenbaum (wakah-chan) verbunden sind, den die Götter gleichzeitig mit Himmel und Erde geschaffen hatten.
Der Weltenbaum sollte den Himmel stützen, so dass er nicht auf die Erde fällt. In der Vorstellung der Maya war die Erde übrigens flach und viereckig.
Unterwelt, Erde und Himmel wurden durch den Weltenbaum verbunden: Die Wurzeln des Baumes reichten in die Unterwelt, der Stamm stand auf der Erde und die Zweige des Himmels reichten in den Himmel. Entlang dieser Verbindungslinie konnten die Seelen der Toten in den Himmel oder in die Unterwelt wandern.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 20. März 2007