Kindernetz

Hochkultur der Maya

Auf den Spuren der Maya

 
Wer denkt beim Wort Indianer nicht an bunten Federkopfschmuck, Büffeljagd und wilde Kriegsbemalung? Es geht aber auch ganz anders, denn Amerika ist ein riesiges Land in dem es überall Indianer gab und noch immer gibt - und jeder Stamm hat seine eigene Kultur.
So gehören auch riesige Pyramiden mitten im Regenwald und die genaue Beobachtung des Sternenhimmels zum Leben der Indianer - genauer gesagt, zum Leben der Maya.
Landkarte: Das Reich der Maya (Bild: SWR)Lange Zeit wusste man fast gar nichts über dieses Volk, denn als im 16. Jahrhundert die Spanier Mittelamerika eroberten, wurden die Maya vertrieben und ihre Kultur zerstört. WissenschaftlerInnen versuchen seit Jahren, hinter die Geheimnisse der Maya zu kommen:
Wie schafften sie es, riesige Pyramiden zu bauen, ohne das Rad zu kennen? Und wie berechneten sie ihren Kalender?
Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen und es wird noch Jahre dauern, bis auch die letzten Rätsel um das Volk der Maya gelüftet sind.
 
Autorin: Sandra Goller 
Letzte Änderung am 20. März 2007
 
Im Text hervorgehobene Wörter:
Indianer: Als Kolumbus im Jahre 1492 in Amerika an Land ging, gab er den Bewohnern des Landes den Namen "Indianer", weil er glaubte, dass er in Indien gelandet war. Die Indianer sind die Ureinwohner Amerikas - sie lebten dort lange bevor die Europäer kamen, um diesen Kontinent zu erobern. Die Indianerstämme Süd-, Mittel- und Nordamerikas haben unterschiedliche Kulturen, die von den Stammesmitgliedern bis zum heutigen Tag gepflegt werden.
Regenwald: Regenwälder gibt es in Südamerika, Zentralafrika und Asien – und zwar immer in der Nähe des Äquators. Dort ist es nämlich das ganze Jahr über heiß und es regnet viel. Wegen des Klimas wachsen die Pflanzen dort besonders gut. Die Regenwälder sind sehr wichtig für das Klima auf der gesamten Welt.
Mittelamerika: Mittelamerika verbindet Nordamerika mit Südamerika. Zu den mittelamerikanischen Staaten werden Mexiko, Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Belize und einige der karibischen Inseln gezählt. Insgesamt hat Mittelamerika eine Fläche von über 2 500 000 Quadratkilometern und mehr als 160 Millionen Einwohner.