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Natur des Jahres

Gemüse des Jahres 2009 / 2010: Die Erbse

 
Hände voller Saat der Ebsenpflanze (Bild: dpa / picture-alliance)
Saatgut des Bauern
Uralt aber zart! Schon vor 4000 Jahren - in der Steinzeit - haben unsere Vorfahren Erbsen gegessen. Sie sind damit das älteste Gemüse auf den Feldern.
Weil der Mensch diese Hülsenfrucht schon so lange kennt, spielt sie in alten Sagen und Märchen eine Rolle.
So zum Beispiel als Lieblingsspeise der Zwerge oder auch in „Die Prinzessin auf der Erbse“.


Erbsenschoten wachsen an Erbsenranke (Bild: SWR Katja Hemmer)
Erbsenschoten
Doch die Erbse raubt nicht nur den königlichen Schlaf, sie macht auch gesund und stark. Gerade im Winter schützen uns ihre Vitamine und Eiweiße vor Erkältungen und das enthaltene Eisen hält uns fit.
Aus der Dose, aus dem Glas oder getrocknet enthalten sie nur noch wenige Vitamine und schmecken mehliger. Lecker und gesund sind Erbsen vor allem, wenn sie frisch vom Markt oder aus der Gefriertruhe kommen.


Erbsen liegen in geöffneter Schote (Bild: SWR)
Gemüse 2009 - 2010
Aber warum wurde die Erbse zum Gemüse des Jahres?
Eigentlich gibt es fast 250 verschiedene Sorten von Erbsen. Bei uns werden aber immer nur die selben drei angebaut. 2009 soll an die vergessenen Sorten erinnert werden.
In der Pflanzenwelt gilt außerdem: Je mehr Sorten angebaut werden, desto schwerer kann sich eine Pflanzenkrankheit ausbreiten.
 
Autorin: Nikoletta Stefopoulou 
Letzte Änderung am 28. Oktober 2008