Natur des Jahres
Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin
In voller Blüte
Übersetzt klingt der Name dieser Heilpflanze wie ein Gedicht. "Tau des Morgens", gemeint ist die Heilpflanze Rosmarin.
Seinen Namen hat der Rosmarin von seinen meeresblauen Blüten. Im Volksmund wird er auch Brautkraut genannt.
Der Name kommt nicht von ungefähr: Frauen trugen die Pflanze früher nämlich gerne als Hochzeitsschmuck.
Rosmarin gehört zu den Lippblütlern. Diese Pflanzenarten fallen besonders durch ihren Geruch auf. Zu den Lippblütlern gehören unter anderem auch der Salbei, die Minze und der Lavendel.
Der Rosmarin wurde aber nicht nur wegen seines intensiven Geruchs zur Heilpflanze des Jahres gewählt.
Heilpflanze 2011
Die Pflanze hat auch noch andere Eigenschaften. So hilft er zum Beispiel ganz gut bei Schnupfen und Husten. Das liegt an seinen wertvollen ätherischen Ölen.
Deswegen ist er auch häufig in Erkältungsbädern enthalten.
Er ist aber nicht nur gut für die Gesundheit, auch als Gewürz im Essen ist er beliebt. Das schmeckt nicht nur gut, sondern fördert auch die Fettverdauung, lindert Magenkrämpfe und vertreibt Blähungen.
Rosmarinstrauch
Heimisch ist der Rosmarin vor allem am Mittelmeer. Hier wächst er wild.
In Deutschland wird er überwiegend als Gewürzpflanze angebaut. Hier blüht er zwischen März und Mai.
Im Winter ist es dem Rosmarin in Deutschland dann doch ein wenig zu kalt.
Deswegen muss er zum Überwintern in die Wohnung gestellt werden.
Rosmarin wurde auch schon früher zu verschiedenen Zwecken genutzt. In der Antike verwendete man Rosmarin zum Beispiel als Ersatz für teuren Weihrauch. Und auch bei den alten Ägypter war die Pflanze beliebt: Sie gaben ihren Toten Rosmarinzweige in die Hände, um den verstorbenen Seelen die Reise ins Jenseits zu erleichtern.
Letzte Änderung am 16. November 2010