Olympische Spiele
Radsport
Der Radsport gehört zu den Sportarten, die bereits seit den ersten Spielen der Neuzeit olympisch sind.
Zu den Disziplinen zählen Straßenrennen, Bahnrennen, Mountainbiking und bei den Spielen 2008 auch zum ersten Mal BMX-Rennen. Die FahrerInnen fahren auf Zeit, es gibt aber auch Verfolgungsrennen (in der Bahn), bei denen EinzelfahrerInnen oder Teams versuchen, die vor ihnen Fahrenden zu überholen.
Straßenrennen
Beim
Straßenrennen gibt es eine Mannschaftswertung, bei der die Zeit des gesamten Teams gemessen wird. Die Aufgaben sind klar verteilt und abgesprochen: Einige Fahrer fahren vorn in der Gruppe und machen Tempo, die anderen bleiben im Windschatten und sparen Kräfte. Dann wird getauscht.
Für die Einzelzeitwertung starten die RadfahrerInnen in genau festgelegten zeitlichen Abständen und versuchen, die Strecke so schnell wie möglich zurück zu legen.
Im Oval der Bahnrad-Halle
Beim
Bahnrennen fahren die RadlerInnen auf einer Holz- oder Zementbahn in der Halle. Beim Bahnrennen gibt es Sprintrennen, Verfolgungsrennen, Punktefahren, Zeitfahren und das Keirin, eine Art des Sprintrennens.
Beim Keirin fahren die RadlerInnen auf der Bahn im Kreis. Während der ersten Runden fährt ein Motorrad voraus und bestimmt das Tempo. Vor der letzten Runde steigt das Motorrad aus, eine Glocke läutet und die FahrerInnen legen los und versuchen ins Ziel zu sprinten.
Geschicklichkeit gefordert beim BMX
Bei den
BMX-Wettbewerben fahren die FahrerInnen auf einem speziellen Fahrrad eine 350 Meter lange Strecke. Dabei überwinden sie Kurven, Hügel und springen über Hindernisse.
Das Mountainbiking findet auf geländegängigen Rädern statt. Die Strecke muss eine größere Steigung, ein Gefälle und einen technischen Teil haben. Während des Rennens dürfen die SportlerInnen das Rad tragen oder schieben. In Peking wird nur die Disziplin "Cross-Country", eine Art Querfeldeinrennen, ausgetragen. Olympisch ist das Mountainbiking seit 1996.
Letzte Änderung am 06. Juli 2012