Olympische Spiele
Schießsport
Ziele genau anvisieren
Bei den Olympischen Spielen gibt es zum einen das Bogenschießen und zum anderen das Sportschießen.
Ziel ist es, mit verschiedenen Waffen auf eine Zielscheibe zu treffen. Die Zielscheiben sind je nach Disziplin in unterschiedlichen Entfernungen aufgestellt.
In einigen Wettkämpfen findet das Schießen stehend statt, in anderen liegend oder kniend. Unterschieden wird auch die Größe der einzelnen Ringe der Zielscheiben, auf die geschossen wird.
Sportschütze Ralf Schumann
Beim Schießen ist es wichtig, voll konzentriert zu sein. Die SportlerInnen dürfen sich durch nichts ablenken lassen und alle Bewegungsabläufe unter Kontrolle halten. Sonst können sie nicht ins Schwarze treffen.
Das ist gar nicht so einfach: "Ein Außenstehender kann sich nicht vorstellen, was da ab geht. Der Puls hämmert - und du musst versuchen, eine ruhige Hand zu behalten", sagt der dreimalige Olympiasieger im Sportschießen, Ralf Schumann.
Der Bogen ist gespannt
Beim
Bogenschießen wird mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe geschossen, die je nach Wettbewerb 30, 50, 70 oder 90 Meter entfernt aufgestellt ist.
Die Zielscheiben sind mit zehn Ringen markiert. Je näher die SchützInnen einen Ring zur Mitte hin treffen, desto mehr Punkte erhalten sie.
Die Bogen sind inzwischen nicht mehr aus Holz, sondern hoch entwickelte Sportgeräte aus Carbon und kosten mehrere tausend Euro.
Volle Konzentration!
Beim
Sportschießen finden die Wettkämpfe mit unterschiedlichen Waffen statt - mit Pistolen oder Gewehren. Geschossen wird auf fest stehende oder bewegliche Ziele.
Angeblich wurden bei den Spielen in Paris 1900 lebende Tauben als Zielscheibe gewählt. Später gab es bei den Wettkämpfen Tonscheiben, inzwischen auch elektronische Scheiben, die abwechselnd von links nach rechts fahren.
Schießen gehört als Teilprüfung zum Modernen Fünfkampf und ist erst seit 1984 auch für Frauen olympisch.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 31. Juli 2008