Olympische Spiele
Turnen und Gymnastik
Sprung auf dem Balken
Das Wort Turnen geht auf das lateinische Wort "tornare" zurück und bedeutet so viel wie "sich wenden" oder "sich drehen". Zum ersten Mal verwendete "Turnvater Jahn" diesen Begriff, der darunter verschiedene Leibesübungen verstand.
Bei Olympischen Spielen bezieht sich Turnen auf das Kunstturnen mit unterschiedlichen Disziplinen, auf das Trampolinspringen und auf die Rhythmische Sportgymnastik.
Ganz schön anstrengend!
Die Männer turnen in sechs Disziplinen: Boden, Seitpferd, Ringe, Pferdsprung, Barren und Reck. Bei den Frauen gibt es vier Disziplinen: Pferdsprung, Stufenbarren, Schwebebalken, Boden.
Seit 1997 treten die SportlerInnen beim Geräteturnen nur noch zu den Kür-Übungen an, die Pflicht wurde abgeschafft. Neben den Einzelentscheidungen an den jeweiligen Geräten gibt es noch einen Mehrkampf und ein Teamwettbewerb.
Die SportlerInnen werden mit Noten bis zu 10 (Bestleistung) bewertet. Turnen ist seit 1896 im Olympischen Programm.
Kür mit Band
Bei der
Rhythmischen Sportgymnastik werden gymnastische, tänzerische und akrobatische Übungen mit unterschiedlichen Sportgeräten in Begleitung von Musik vorgeführt. Zu den Sportgeräten gehören Keulen, Seile, Bänder, Bälle oder Reifen.
Die Bewegungen sind ähnlich wie beim Ballett und erfordern eine große Körperbeherrschung. Diese Sportart, in der nur Mädchen und Frauen antreten, ist seit 1984 olympisch.
Zu den olympischen Turndisziplinen zählt auch das Trampolinspringen, bei dem verschiedene Sprünge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden geturnt werden. Trampolinspringen ist seit 2000 olympisch.
Autorin: Ursi Zeilinger
Letzte Änderung am 30. Januar 2012