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Pfadfinder

Der Erfinder

 
 

WDR neuneinhalb

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Vor mehr als 100 Jahren wurde die "Pfadfinder-Bewegung" von dem Engländer Robert Baden-Powell gegründet. Er liebte schon als kleiner Junge die Natur und fand es spannend, durch die Wälder zu streifen. Das änderte sich auch nicht, als er erwachsen war. Im August 1907 organisierte er das erste Zeltlager.
Sendung vom 04. August 2007
 
Pfadfinder wissen sich immer zu helfen. So wollte es der Engländer Robert Stephenson Smyth Baden-Powell. Von seinen Anhängern wird Baden-Powell kurz "BiPi" genannt, so werden im Englischen die Anfangsbuchstaben seines Namens ausgesprochen.
Baden-Powell hat die Bewegung der Pfadfinder gegründet. (Bild: dpa)
Baden-Powell
"BiPi" hat die Bewegung der Pfadfinder gegründet. Er war als Offizier in Afrika ein toller "scout" - ein Kundschafter, einer, der "Pfade findet". Das brachte er auch jungen Soldaten bei und schrieb das "Hilfsbuch für Kundschafter".
Dieses Buch machte "BiPi" in England zum Helden - ausgerechnet ihn, der mit Heldentum nicht viel anfangen konnte. Freundschaft und Eigenverantwortung waren ihm viel wichtiger. Genau das wollte er Jugendlichen beibringen.
Deshalb veranstaltete er vom 29. Juli bis 9. August 1907 eine Ferienfreizeit auf der Brownsea-Insel in der Nähe von London. 22 Jungen nahmen daran teil.
 
Autorin: Constance Schirra 
Letzte Änderung am 30. Mai 2010