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Land der Pharaonen

Der Fluch des Pharao

 
Grafik: Tontafel mit Hieroglyphen (Bild: SWR)
Tontafel mit Hieroglyphen
"Der Tod soll den mit seinem Schwingen erschlagen, der die Ruhe des Pharao stört"
Dieser Satz soll auf einer kleinen Tontafel gestanden haben, die der Archäologe Howard Carter angeblich in der Grabkammer des Tutanchamun gefunden hat.
Da diese Tafel aber bis heute verschollen ist, kann niemand sagen, ob sie jemals existiert hat.
Die Gerüchte um den Todes-Fluch des Pharao sind aber bis heute nicht verstummt. Und tatsächlich hat es kurz nach der Öffnung von Tutanchamuns Grab eine mysteriöse Serie von Todesfällen gegeben...
Goldmaske der Mumie eines ägyptischen Königs (Bild: dpa)
Großansicht: TutanchamunTutanchamun
Wenige Wochen nach der Besichtigung des Grabes starb Lord Carnarvon, der die Ausgrabungen finanziert hatte, an einer Lungenentzündung. Es wird erzählt, dass in seiner Todesstunde auf mysteriöse Weise alle Lichter in Kairo erloschen.
In den folgenden Monaten starben weitere Menschen, die mit den Ausgrabungen zu tun hatten - darunter ein Museums-Direktor, Howard Carters Sekretär - und der Mann, der die Mumie des Tutanchamun auswickelt hatte.
Bis heute wird darüber gerätselt, wie es zu diesen Todesfällen kommen konnte. Manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler glauben, dass der Schimmelpilz "Aspergillus Flavus" für die Todesserie verantwortlich ist. Dieser Pilz könnte in der Grabkammer die Jahrtausende überdauert und beim Einatmen eine Lungenkrankheit ausgelöst haben. Bewiesen ist diese Theorie aber nicht.
Das Erstaunliche: Obwohl Howard Carter die Grabkammer selbst geöffnet hatte, blieb er von der Rache des Pharao verschont! Der Forscher starb siebzehn Jahre nach der Entdeckung des Grabmals im Alter von 66 Jahren eines natürlichen Todes.
 
Autor: Holger Neumann 
Letzte Änderung am 11. Mai 2010
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
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