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Land der Pharaonen

Mumifizierung

 
Mumie in einer Durchleuchtungsröhre (Bild: dpa)
Großansicht: Untersuchung einer MumieUntersuchung einer Mumie
Dem ägyptischen Glauben nach musste der Körper eines Toten vor dem Verfall gerettet werden, damit seine Seele ihre Ruhe finden und im Jenseits weiterleben konnte.
Aus diesem Grund begannen die Ägypter etwa 2700 Jahre vor Christus damit, die sterblichen Überreste der Menschen zu mumifizieren, um sie für die Ewigkeit haltbar zu machen.
Dazu wurden dem Körper die Organe entnommen. Der Leichnam wurde gewaschen und mit Salz getrocknet. Anschließend wickelten die Einbalsamierer den Körper in Leinentücher und strichen Harz darüber.
Mumie in einem Sarkophag (Bild: SWR)
Blick in einen Sarkophag
Insgesamt dauerte es siebzig Tage, bis der Verstorbene für die Bestattung hergerichtet war. Dann wurde der Leichnam mit Schmuck und magischen Amuletten behängt und in den Sarg gelegt. Die Organe wurden in einem eigenen Sarg bestattet.
Die Mumifizierung war nicht nur den Pharaonen vorbehalten: Auch einfache Bauern wurden nach ihrem Tod mumifiziert.
 
Autor: Holger Neumann
 
Letzte Änderung am 05. Januar 2010