SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Länder-Kulturen > Pharaonen

Mumifizierung

 
Mumie in einer Durchleuchtungsröhre (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Untersuchung einer MumieUntersuchung einer Mumie
Dem ägyptischen Glauben nach musste der Körper eines Toten vor dem Verfall gerettet werden, damit seine Seele ihre Ruhe finden und im Jenseits weiterleben konnte.
Aus diesem Grund begannen die Ägypter etwa 2700 Jahre vor Christus damit, die sterblichen Überreste der Menschen zu mumifizieren, um sie für die Ewigkeit haltbar zu machen.
Dazu wurden dem Körper die Organe entnommen. Der Leichnam wurde gewaschen und mit Salz getrocknet. Anschließend wickelten die Einbalsamierer den Körper in Leinentücher und strichen Harz darüber.
Computerdarstellung einer ägyptischen Mumie (Bild: dpa)Insgesamt dauerte es siebzig Tage, bis der Verstorbene für die Bestattung hergerichtet war. Dann wurde der Leichnam mit Schmuck und magischen Amuletten behängt in den Sarg gelegt.

Die Organe wurden in einem eigenen Sarg bestattet.
Die Mumifizierung war nicht nur den Pharaonen vorbehalten: Auch einfache Bauern wurden nach ihrem Tod mumifiziert.
 
Autor: Holger Neumann
 
Letzte Änderung am 01. März 2016
 
Wandgemälde: Anubis mit einem mumifizierten Körper (Bild: dpa)

Ewiges Leben

Im alten Ägypten glaubten die Menschen, dass Tote im Jenseits weiterleben.
Wüste und Pyramiden (Bild: dpa)

Pyramiden

Seit Jahrtausenden geben die Pyramiden in Ägypten den Menschen Rätsel auf.