Land der Pharaonen
Pyramiden
Die Pyramiden von Gizeh
Seit Jahrtausenden geben die Pyramiden den Menschen Rätsel auf: Bis heute weiß niemand, wie viele Menschen beim Bau der Pyramiden mitgeholfen haben und wie die riesigen Steinblöcke bewegt wurden - das Rad war damals nämlich noch nicht erfunden.
Noch bis vor einigen Jahren glaubten viele ForscherInnen, dass die Pyramiden zum großen Teil von Sklaven und Kriegsgefangenen errichtet wurden. Inzwischen geht man aber davon aus, dass das nicht stimmt: Die große Mehrheit der Arbeiter waren einfache Bauern!
Einmal im Jahr trat der
Nil über seine Ufer und überflutete drei Monate lang die Felder mit seinem Schlamm. In dieser Zeit hatten die Bauern nichts zu tun und wurden deshalb vom
Pharao zum Pyramidenbau eingezogen. Vermutlich sahen sie es sogar als Ehre an, bei der Errichtung der Grabmale mithelfen zu dürfen.
Pyramidenbau mit einer Rampe
Wie es den Menschen gelang, die tonnenschweren Steinblöcke zu bewegen und zu einer Pyramide aufzuschichten, ist nicht überliefert.
Es gibt verschiedene Theorien - aber keine konnte bisher bewiesen werden.
Manche ForscherInnen glauben, dass die Steinquader auf große Schlitten gelegt und über steile Rampen in die Höhe gezogen wurden.
Eine andere Theorie hat der britische Ingenieur Dick Parry im Jahr 2003 aufgestellt: Er ist davon überzeugt, dass die Steinquader in hölzerne Rahmen gepackt und dann über Rampen bergauf gerollt wurden.
Autor: Holger Neumann
Letzte Änderung am 11. Mai 2010
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.