Planeten und Sterne
Sternschnuppen
Sternschnuppen
Wenn eine Sternschnuppe am Himmel aufleuchtet, darfst du dir ganz schnell etwas wünschen.
Was du dir gewünscht hast, musst du allerdings für dich behalten - sonst geht dein Wunsch nicht in Erfüllung...
Sternschnuppen sind normalerweise in jeder Nacht zu sehen - vorausgesetzt der Himmel ist klar und du hast jede Menge Zeit und Geduld.
Im August haben Sternschnuppen Hochsaison!
Doch jedes Jahr im August und Dezember haben auch ungeduldige Sternengucker die Chance auf ein paar Wünsche:
Ein wahrer Sternschnuppen-Regen ist dann zu sehen: Bis zu 100 Mal pro Stunde ereignet sich dieses Naturschauspiel!
Aber wie entstehen Sternschnuppen eigentlich? Fallen da wirklich Sterne vom Himmel?
Stell dir einen schmutzigen gefrorenen Schneeball vor, der mit unwahrscheinlich hoher Geschwindigkeit um die Sonne flitzt - das ist ein
Komet.
Erde in einer Teilchenwolke
Dabei hinterlässt der Komet einen Schweif von winzigen Staub- und Dampf-Teilchen. Dringen diese in die Erdatmosphäre ein, verglühen sie.
Dieses Verglühen können wir Menschen von der Erde aus sehen - eine helle Linie, die vom Himmel zu stürzen scheint: eine Sternschnuppe!
Gefährlich sind Sternschnuppen übrigens nicht. Noch bevor die Teilchen die Erde erreichen, sind sie verglüht.
Nur selten passiert es, dass größere Gesteinsbrocken vom Himmel fallen, die zu groß sind, um zu verglühen. Dann spricht man von Meteoriten.
Autoren: Holger Neumann / Sandra Goller
Letzte Änderung am 17. November 2010
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| Im Text hervorgehobene Wörter: |
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Komet: Aus dem Griechischen übersetzt sind Kometen „langhaarige Sterne“ – und genau so sehen sie aus. Eigentlich sind sie schmutzige Klumpen, bestehend aus gefrorenen Gasen und Gestein. Irgendwo am Rande unseres Sonnensystems sind sie entstanden. Steuern sie auf die Sonne zu, verdampft das Gas. Wir sehen das Gas dann als Schweif des Kometen. Die meisten Kometen sind so klein, dass wir sie gar nicht sehen. Andere sind sogar mit dem bloßen Auge zu sehen. Manchmal ist auch ein Komet die Ursache für einen regelrechten Sternschnuppen-Regen – nämlich dann, wenn die Erde den Schweif eines Kometen kreuzt. |
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