Planeten und Sterne
Weltbilder
In alten indischen Schriften findet sich bereits die Idee, dass die Sonne der Mittelpunkt unseres Planetensystems ist und auch der griechische Gelehrte Aristarch von Samos vermutete im dritten Jahrhundert vor Christus, dass die Erde sich um die Sonne dreht.
Geozentrisches Weltbild
Damit war der "griechische Kopernikus" seiner Zeit voraus.
Durchgesetzt hat sich mit seinem Weltbild erst einmal Claudius Ptolemäus, der im 2. Jahrhundert nach Christus in Alexandria in Ägypten lebte.
Für ihn war die Erde der Mittelpunkt des Planetensystems. An sein geozentrisches (geo = Erde) Weltbild glaubten Wissenschaftler über 1000 Jahre.
Heliozentrisches Weltbild
In der Mitte die SonneUm 1500 kam der Astronom Nikolaus Kopernikus durch Schriften aus der Antike und eigene Forschungen zu dem Schluss, dass die Sonne im Mittelpunkt des Planetensystems stehen muss.
Mit seinem "heliozentrischen" (griechisch helios = Sonne) Weltbild kam Kopernikus der Wahrheit schon ziemlich nahe. Sein Fehler: Er ging von runden Kreisbahnen der Planeten aus.
Elliptischen Bahnen
Johannes Kepler korrigierte den Fehler Anfang des 17. Jahrhunderts. Er stellte fest, dass die Planeten elliptische Bahnen ziehen.
Heute wissen wir, dass unser
Sonnensystem nur ein winziger Teil des gesamten Universums ist. Denn unsere Sonne ist nur ein Stern unter unzähligen anderen Sternen.
Autorin: Anette Bullach
Letzte Änderung am 11. Februar 2009
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.