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Eisbären

 
Sie gehören zu den größten Raubtiere auf dem Land, sind wie die Maskottchen der Arktis und perfekt an die Kälte angepasst.
 
Eisbär (Bild: SWR)
Drohender Eisbär
Großer Jäger
Die Inuit nennen den Eisbären "Nanuk" oder "Nanook". Das heißt: großer Jäger. Der Eisbär ist tatsächlich eines der größten Landraubtiere, die es gibt:
Er kann bis zu drei Meter lang werden, erreicht eine Schulterhöhe von einem Meter fünfzig und wiegt bis zu 1000 Kilogramm.
Eisbären ernähren sich hauptsächlich von Robben - jagen aber auch Fische und junge Walrosse.
Wenn im Sommer das Eis schmilzt und sie auf das Festland ziehen, jagen sie dort kleine Säugetiere und Vögel oder fressen Gras, Moos und Beeren.
Manchmal verfolgen sie ihre Beute über hunderte von Kilometern. Beim Laufen erreichen sie Geschwindigkeiten von über 40 km/h.
Eisbärschnauze (Bild: SWR)
Eisbärschnauze
Schwimm- und Tauchkünstler
Außerdem können sie prima schwimmen und tauchen. Zur Erholung lassen sie sich aber auch mal auf einer Eisscholle treiben.
Je kälter es ist, desto wohler fühlen sie sich. Ihr dickes weißes Fell ist mollig warm.
Außerdem sind ihre einzelnen Haare hohl. Dadurch wird das Fell nicht so schwer, wenn der Bär im eisigen Wasser schwimmt.
Außerdem sind die Haare durchlässig für wärmende Sonnenstrahlen.
Zusätzlich sorgt eine dicke Speckschicht unter der Haut für eine prima Isolierung.
 
Autorin: Petra Enderlin
 
Letzte Änderung am 07. Januar 2016
 
 
Robbenbaby (Bild: dpa)

Robben

Im Wasser sind sie elegante Schwimmer, an Land dafür sehr unbeholfen und träge.