Raumfahrt - Reise ins All
GPS - Der intelligente Kompass
Mit einem GPS-Gerät geht es auf Schatzsuche!
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Landkarten sind zu groß.
Immer diese lästigen Straßenkarten. Sie sind viel zu groß, nie wieder zusammen zu falten und auch noch verwirrend. Wenn es doch bloß eine andere Möglichkeit gäbe, an jedem Punkt auf der Welt den richtigen Weg zu erfahren!
Das dachten sich amerikanische WissenschaftlerInnen - und entwickelten das "Global Positioning System" - kurz GPS - einen intelligenten Kompass. GPS heißt auf deutsch übersetzt: "Weltweites Positionssystem".
Damit lässt sich bis auf zehn Meter genau ein Standort bestimmen.
So klein ist ein mobiles GPS-Gerät!
Aber wie funktioniert diese Erfindung überhaupt?
Um die Erde kreisen 24 GPS-Satelliten in einer Höhe von ungefähr 20000 Kilometern. Satelliten sind große, computerähnliche Apparate, die Signale zum Boden senden. Diese Signale empfängt ein GPS-Gerät auf der Erde. Es sammelt sie, wertet sie aus, rechnet - und kann exakt anzeigen, wo es sich befindet.
Es gibt Geräte für Autos, für Schiffe, aber auch tragbare für FußgängerInnen.
Schatzkarte im Internet
Dank GPS gibt es auch eine neue Form der Schnitzeljagd. Ausgerüstet mit GPS-Empfangsgerät und Wanderschuhen sind jetzt sogar Erwachsene eifrige Findefüchse. "Geocaching" nennt sich die aufregende Schatzsuche, die ganz ohne Kreide und Sägemehl auskommt und doch zum Schatz führt.
Der US-Amerikaner Dave Ulmer hatte die Idee dazu. Im Mai 2000 versteckte er den ersten Cache - so heißen die kleinen Schatzkisten.
Cache-Versteck im Wald
Ulmer bestimmte mit GPS den genauen Standort und markierte ihn in einer Landkarte im Internet.
Heute gibt es in Deutschland unzählige solcher Caches. Auf Schatzkarten im Internet sehen weltweit kleine und große SchatzsucherInnen wo sie Aufkleber, Spielsachen oder andere Überraschungen finden und tauschen können. Wer sucht, der findet!
Letzte Änderung am 21. August 2012