Raumfahrt - Reise ins All
Raumstation MIR
Raumstation MIR
MIR heißt Frieden und die MIR ist etwas ganz Besonderes in der Geschichte der Raumfahrt. Sie wurde am 19. Februar 1986 vom russischen Weltraum-Bahnhof Baikonur ins All geschossen und war damals das größte künstliche Objekt im Weltraum.
In den neunziger Jahren entwickelte sie sich dann zu einer Internationalen Raumstation. Astronauten aus den verschiedensten Ländern arbeiteten an Bord der MIR.
Nachbau der MIR bei einer Weltraumausstellung
Ursprünglich war geplant, dass die MIR höchstens sieben Jahre im All bleiben und dann durch ein neues Modell ersetzt werden sollte.
Aber dazu fehlte das Geld. Aus sieben wurden fünfzehn Jahre!
In dieser Zeit wurden an Bord der MIR über 16.000 Experimente durchgeführt, die für die weitere Entwicklung der Raumfahrt und der Raumfahrtmedizin wichtig waren.
Arbeiten an der MIR-Außenhülle
Weil die MIR viel länger als geplant im All blieb, kam sie immer wieder wegen technischer Probleme in die Schlagzeilen:
Es kam zu Sauerstoff- und Energiepannen. Einmal brach an Bord sogar ein Feuer aus!
Der Besatzung gelang es aber jedes Mal, die Fehler zu beheben.
Autor: Holger Neumann
Letzte Änderung am 16. Mai 2010