Raumfahrt - Reise ins All
Die Mir - Ende einer Reise
Die verglühende MIR
Am 23. März 2001 war alles vorbei. Nach 15 Jahren im Weltraum endete die russische Weltraumstation MIR als Feuerball über dem Südpazifik.
Von den Fidschi-Inseln aus konnte man die brennenden Überreste am Himmel beobachten.
WissenschaftlerInnen hatten die MIR absichtlich zum Absturz gebracht.
Modell der abstürzenden MIR
Wie lässt sich eine 130 Tonnen schwere Raumstation entsorgen?
Im All konnte sie nicht bleiben. Die einzige Möglichkeit war, sie zurück auf die Erde zu holen!
Das war natürlich nicht ganz ungefährlich: Es wurde genau geplant, wo die MIR auf die Erde stürzen sollte, aber trotzdem konnte niemand mit Sicherheit sagen, ob auch alles nach Plan verlaufen würde.
Raumstation MIR mit Space Shuttle
Nie zuvor hatte jemand versucht, ein so großes Objekt aus der Erdumlaufbahn zum Verglühen zu bringen.
Doch die russische Raumstation MIR beendete auch ihre letzte Mission planmäßig und erfolgreich.
Es heißt, ein Teil der MIR wird niemals sterben. Denn die Erfahrungen, die mit der MIR im Weltall gemacht wurden, sind wichtige Grundlagen für die Entwicklung der Internationalen Raumstation ISS.
Autor: Holger Neumann
Letzte Änderung am 16. Mai 2010