Sattelfest: Reiten
Der klassische Reitstil
Vielseitigkeit
Bei der klassischen Reitweise gibt es drei Disziplinen: Dressur, Springen und Vielseitigkeit.
Die Vielseitigkeit wird auch die "Krone der Reiterei" genannt. Denn hier müssen alle drei Disziplinen auf einmal beherrscht werden: Dressur, Springen und der Ritt im Gelände über eine Hindernisstrecke.
Dafür braucht es von Pferd und ReiterIn sehr viel Ausdauer und auch Mut - gerade, wenn es durch das Gelände geht.
Dressur
Das Wort Dressur kommt vom französischen "dresser" und heißt "abrichten". Das Pferd muss also auf Kommando genau das machen, was sein Reiter oder seine Reiterin von ihm verlangt.
Durch "Hilfen", wie Gewichtsverlagerung, Schenkeldruck oder Zügelführung, wird dem Pferd signalisiert, was es machen soll. Zum Beispiel in welche Richtung oder in welcher Gangart es gehen soll. Die Dressur ist eigentlich die Grundlage für alle Reitdisziplinen.
Springreiten
Beim Springreiten überspringt der Reiter mit dem Pferd verschiedene Hindernisse: einen Wassergraben, eine Mauer oder ein Gatter.
Besonders wichtig dabei ist der so genannte "leichte Sitz": Beim Absprung hebt sich der Reiter oder die Reiterin aus dem Sattel, beugt sich weit nach vorne und verlagert damit das Gewicht in Sprungrichtung.
Für die Ausbildung von Pferd und ReiterInnen gelten die Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Bei dieser Vereinigung können auch Prüfungen abgelegt werden, für die es Reitabzeichen gibt - zuerst das "Kleine Hufeisen", dann das "Große Hufeisen".
Autorin: Friederike Wilhelmi
Letzte Änderung am 24. Mai 2010
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| Links zum Thema |
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Reiten - dein Sport - Informationen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung
http://www.kindernetz.de/linktipps/-/id=11412/nid=11412/did=60460/1ec1fca/index.html |
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