Sattelfest: Reiten
Pferdesprache
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Aufpassen!
Pferde können zwar nicht sprechen wie Menschen, haben aber genau wie wir eine Körpersprache. Sie verständigen sich durch Wiehern und Schnauben, durch ihre Kopf- und Ohrenstellung und ihre Körperhaltung.
Können sich Pferde gut leiden, stehen sie nah beieinander oder knabbern sich am Fell oder an der Mähne. Sind Pferde Rivalen oder können sie sich nicht leiden, halten sie lieber Abstand oder schlagen aus oder bäumen sich auf.
Wenn Menschen diese Pferdesprache verstehen, wissen sie wie es den Tieren geht. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, mit denen Pferde zeigen, in welcher Verfassung sie sind.
 | Aufgeregt Bläht ein Pferd die Nüstern auf, reißt die Augen auf und wölbt den Hals, dann will es damit zeigen, dass es aufgeregt ist. Irgendetwas irritiert das Tier. |
 | Bedroht Fühlt sich ein Pferd bedroht oder hat Angst, dann legt es die Ohren flach nach hinten an und kneift Augen und Nüstern zusammen. Diese Haltung kann aber auch eine Drohgebärde sein. |
 | Entspannt Wenn ein Pferd entspannt ist, zeigt es das auch in der Kopf- und Ohrstellung: Die Ohren sind aufrecht zur Seite oder nach vorne gerichtet, der Kopf ist locker. |
 | Neugierig Hat das Pferd die Ohren "gespitzt", sind sie also nach oben und nach vorne gerichtet, heißt das: Ich bin neugierig und interessiere mich für das, was um mich herum passiert! |
Wir verstehen uns gut!
Pferde können aber genauso gut Menschen einschätzen - sie spüren, ob sie selbstbewusst oder ängstlich, ruhig oder ungeduldig sind.
Entsprechend reagieren die Tiere darauf: Haben sie Vertrauen gefasst, gehen sie auf Menschen zu, lassen sich streicheln und schnuppern auch mal neugierig.
Sind sie unsicher, weichen sie lieber zurück.
Autorin: Cornelia Stenull
Letzte Änderung am 24. Mai 2010