Kindernetz

Sattelfest: PolizeireiterIn

Schwieriger Job hoch zu Ross

 
 

Zwei Polizeireiter vor einer Schafherde in der Lüneburger Heide (Bild: dpa Picture-Alliance)
Im Naturschutzgebiet
Bevor Autos oder Motorräder erfunden wurden, waren Pferde die schnellsten und besten Transportmittel - auch für die Polizei.
Die ersten "berittenen Polizisten" gab es schon vor etwa 800 Jahren. Ihre Aufgabe war es, auf den Straßen für Sicherheit zu sorgen und die Kaufleute mit deren Waren zu schützen.
Für Sicherheit sorgen die PolizistInnen auf ihren Pferden auch heute noch. Sie reiten Streife in Waldgebieten, Parkanlagen oder an Flussufern - eben dort, wo Autos oder Motorräder nicht so gut hinkommen.
Zwei Polizeireiter reiten vor einem Sicherheitszaun (Bild: dpa Picture-Alliance)
Auf Patrouille
Außerdem werden PolizeireiterInnen häufig bei Veranstaltungen eingesetzt: bei Sportfesten, Demonstrationen oder Fastnachts-Umzügen.
Denn PolizeireiterInnen haben einen großen Vorteil gegenüber PolizistInnen, die im Auto oder zu Fuß unterwegs sind: So hoch zu Ross können sie sich einen guten Überblick über alles verschaffen.
Natürlich brauchen PolizistInnen und ihre Pferde eine besondere Ausbildung.
Drei Polizeireiter sitzen auf Pferden und wedeln mit Fahnen. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Training für Polizeipferde
Die klassischen Reitstile wie Springen, Dressur und Vielseitigkeit müssen sowohl Pferd als auch ReiterIn perfekt können.
Außerdem müssen Pferde lernen, sich bei lauten Geräuschen, vor Menschenmengen, im hektischen Straßenverkehr oder vor Feuer nicht zu erschrecken. Sie könnten sonst ausschlagen und jemanden verletzen.
Das ist gar nicht so einfach, denn Pferde sind Fluchttiere, die in solchen Situationen normalerweise weglaufen. Eine Ausbildung für Polizeipferde dauert etwa zwölf Monate, danach muss regelmäßig trainiert werden.
 
Autorin: Cornelia Stenull 
Letzte Änderung am 24. Mai 2010