Sattelfest: Reiten
Voltigieren - Turnen auf dem Pferderücken
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Artistische Kunststücke
Voltigieren ist für viele ein guter Einstieg in den Reitsport. Denn das Pferd muss weder mit den Zügeln gelenkt werden, noch müssen die Beine der ReiterInnen lang genug sein, um in die Steigbügel zu kommen.
Beim Voltigieren wird das Pferd an einer Longe im Kreis, dem sogenannten "Zirkel", geführt. Und auf dem Pferderücken liegt ein Voltigiergurt mit zwei großen Griffen zum Festhalten.
Der Grundsitz
Zunächst werden einfache Voltigierübungen in der Pferdegangart Schritt ausprobiert, bei denen Geschicklichkeit und Gleichgewicht trainiert werden. Je besser die VoltigiererInnen werden, desto schwieriger werden die Übungen und dann wird auch im Galopp geritten.
Natürlich können alle Voltigierübungen auch auf einem Holzpferd trainiert werden, bevor es auf den "echten" Pferderücken geht.
Wie beim klassischen Reiten gibt es beim Voltigieren Prüfungen, die abgelegt werden können, wie zum Beispiel das "Kleine Hufeisen".
Die C-Fahne
Sobald es zu richtigen Wettkämpfen oder Turnieren geht, müssen einige Pflichtübungen und eine Kür vorgeführt werden: Die Kür besteht aus Figuren und Kombinationen, die alleine, zu Zweit oder zu Dritt vorgeführt werden. Eine gut ausgeführte Kür erinnert an eine aufregende Zirkusnummer.
Die Pflichtübungen bestehen aus verschiedenen Figuren, die auf dem Pferderücken vorgeturnt werden müssen.
Der Begriff "Voltigieren" kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet soviel wie "auf oder über das Pferd springen".
Autorin: Friederike Wilhelmi
Letzte Änderung am 24. Mai 2010