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Wie die Zeit vergeht

Sonnenuhren

 
Zeichnung: strahlende Sonne, dürrer Ast wirft einen Schatten (Bild: SWR)
Einfachste Form einer Sonnenuhr
Die einfachste Form einer Uhr besteht aus einem Stab, der in die Erde gesteckt wird.
Wenn sich die Sonne im Laufe des Tages den Himmel entlang bewegt, dann verändert sich auch der Schatten, den der Stab auf den Boden wirft.
Wie der Zeiger einer Uhr wandert der Schatten um den Stab herum. Mit Steinen können die Stunden markiert werden.
Sonnenuhr vor der Tower Bridge in London (Bild: dpa)
Großansicht: Sonnenuhr in LondonSonnenuhr in London
Auf eine solche Uhr sollte sich aber niemand verlassen, denn nach einiger Zeit kommt es zu Ungenauigkeiten: Die Sonne erreicht ihren Höchststand im Süden nämlich nicht immer auf die Sekunde genau nach 24 Stunden! Da kann es auf die Dauer schon zu erheblichen Zeitverschiebungen kommen.
Es ist aber möglich, Sonnenuhren zu bauen, die die Zeit ziemlich exakt anzeigen.
Voraussetzung dafür ist, dass der Uhrzeiger parallel zur Erdachse steht - nur dann zeigt die Sonnenuhr über das Jahr hinweg immer gleich lange Stunden an.
Die größte Schwäche der Sonnenuhr lässt sich aber leider nicht beseitigen: bei schlechtem Wetter ist sie nicht zu gebrauchen.
 
Autorin: Holger Neumann 
Letzte Änderung am 27. März 2010
 
 
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