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Starke Frauen

Frida Kahlo - Dame mit Bart

 
Frida Kahlo  (Bild: dpa Picture-Alliance)
Malerin Frida Kahlo
Am 6. Juli 2007 ist der 100. Geburtstag einer berühmten Künstlerin: Frida Kahlo.
Frida Kahlo ist eine Frau, die auffällt. Und das liegt nicht nur an ihrem Damenbart und den zusammengewachsenen, buschigen Augenbrauen. Auch ihre Kunst fällt auf. Frida Kahlo malt Bilder, vor allem von sich selbst. Es sind Bilder einer verletzten Frau.
Denn Frida wird mit 18 Jahren bei einem Busunfall so schwer verwundet, dass sich ihr Körper nie wieder erholt.
Sie muss lange im Bett liegen.
Frida Kahlo und Diego Rivera (Bild: Library of Congress, Washington D.C. (neg. no. LC-USZ62-42516))
Frida Kahlo und Diego Rivera
Da bringt ihr Vater ihr eines Tages zum Zeitvertreib eine Staffelei ans Krankenbett und so fängt Frida an zu malen. Von ihren etwa 140 Bildern sind 55 Selbstbildnisse.
Ihre Bilder erzählen aber nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern auch die ihres mexikanischen Volkes.
Pablo Picasso sagte über sie: "Keiner kann einen Kopf so malen wie Frida Kahlo".
Auch ihre große Liebe, der Maler Diego Rivera, bewundert ihre Kunst. Die beiden lieben und streiten sich. Sie heiraten, lassen sich scheiden und heiraten wieder.
Frida Kahlo an der Wand (Bild: dpa Picture-Alliance)
Selbstbildnis von Frida Kahlo.
Heute gilt Frida Kahlo als die bedeutendste Malerin Lateinamerikas und ein Selbstbildnis von ihr wurde 2006 für rund 5,6 Millionen Dollar versteigert. Kein anderer lateinamerikanischer Maler hat je soviel Geld für ein Gemälde erzielt.
Übrigens hat Frida Kahlo auch deutsche Wurzeln: Ihr Vater lebte in Pforzheim, bevor er nach Mexiko auswanderte.
 
Autorin: Felicia Mutterer 
Letzte Änderung am 06. Juli 2011