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Auf dem Eis

Tanz auf Kufen

 
Zwei Beinpaare in Schlittschuhen gleiten über das Eis. (Bild: dpa)
Großansicht: SchlittschuheSchlittschuhe
Der Eiskunstlauf ist eine Sportart, die schon sehr alt ist und ursprünglich aus Großbritannien kommt.
Damals, im 12. Jahrhundert, sahen die Schlittschuhe aber noch ganz anders aus als heute: Zuerst bestanden die Kufen aus Knochen, später dann aus Holz. Erst im 17. Jahrhundert wurden die Metallschienen erfunden.
1891 fand die erste Europameisterschaft statt - wenig später gab es dann auch Weltmeisterschaften.
Eiskunstläuferin Miki Ando aus Japan zeigt eine akrobatische Figur. (Bild: dpa)
Großansicht: Akrobatische FigurAkrobatische Figur
Allerdings durften die Frauen erst zehn Jahre nach den Männern bei der WM teilnehmen.
Eiskunstlauf ist zusammen mit Eishockey die älteste Wintersportart bei Olympia.
Das besondere daran ist, dass die ersten Wettbewerbe in diesen Sportarten bereits bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London auf dem Programm standen.
Bei den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix wurde dann natürlich auch über das Eis gelaufen.
Der Eiskunstlauf besteht aus verschiedenen Disziplinen: Einzellauf der Damen und Herren, Paarlauf und Eistanz.
Das Eiskunstlaufpaar Pang Qing und Tong Jian springen parallel einen Drehsprung in der Luft. (Bild: dpa)
Großansicht: Sprung mit DrehungSprung mit Drehung
Beim Einzellauf und Paarlauf bestehen die Wettbewerbe aus einer selbst zusammen gestellten Kür und aus dem Originalprogramm.
Beim Originalprogramm werden die Sprünge vorgegeben, die Musik kann aber selbst ausgewählt werden.
Seit einigen Jahren gibt es auch internationale Wettkämpfe im Synchroneiskunstlauf. Dabei treten Gruppen mit 16 LäuferInnen gegeneinander an.
Bewertet wird, wie schwierig die Figuren sind und ob diese gleichzeitig und harmonisch ausgeführt werden.
 
Autorin: Yvonne Unger 
Letzte Änderung am 11. Februar 2010
 
 
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