| Im Text hervorgehobene Wörter: |
| Meditation: Es gibt verschiedene Formen der Meditation. Wichtig dabei ist, nur eine Sache zu tun, ohne sich ablenken zu lassen. Manche ziehen sich an einen ruhigen Ort zurück, um ihre Gedanken frei zu machen von allem, was sie im Alltag beschäftigt. Um sich besser zu konzentrieren, betrachten sie bei der Meditation ein Mandala, ein heiliges Bild oder sprechen ein Mantra, ein heiliges Wort. Die bekannteste Meditationshaltung ist, mit überkreuzten Beinen zu sitzen. Diese Haltung nennt man Lotussitz. |
| Mandala: Mandala ist ein "magischer Kreis" mit Ornamenten. Es dient im Buddhismus als Meditationsbild, das hilft die Gedanken zu sammeln. |
| Mantra: Mantra ist ein heiliges Wort, das bei der Meditation wiederholt wird, um Ruhe und Konzentration herbeizuführen, zum Beispiel "Om". |
| Buddha: Buddha heißt "der Erwachte" oder der "Erleuchtete". Buddha ist der Gründer des Buddhismus. |
| achtfachen Pfad: Der achtfache Pfad beschreibt in acht Schritten, wie der Mensch sein Leben gestalten kann: Rechte Ansicht - sich darüber klar werden, was wir mit dem Leben tun Rechtes Denken - sich nicht von schlechten Gedanken leiten lassen Rechtes Reden - nicht lügen und nicht böse sprechen Rechtes Tun - selbstlos sein und gut mit anderen umgehen Rechtes Leben - nur Arbeiten annehmen, die anderen nicht schaden Rechtes Streben - immer das Beste versuchen Rechte Wachsamkeit - bewusst leben und empfinden Rechtes Sich versenken - sich auf eine Sache konzentrieren Das Symbol für den achtfachen Pfad ist das Dharmacakra. |
| Fünf Grundregeln: Die fünf Grundregeln sind im achtfachen Pfad enthalten und lauten: Nicht töten, nicht stehlen, nicht die Sexualität missbrauchen, nicht lügen und keine Rauschmittel nehmen. Für Mönche und Nonnen kommen noch die fünf Klosterregeln dazu: nach dem Mittag nichts mehr essen, keine Vergnügungen aufsuchen, keine Kosmetik benutzen, keinen Schmuck tragen, nicht auf erhöhten Stühlen sitzen. An einigen Feiertagen gelten auch die fünf Klosterregeln für alle BuddhistInnen. |
| Sangha: Sangha heißt die Mönch- und Nonnengemeinde, die Buddha gegründet hat. |
| Wesak: Wesak ist das größte buddhistische Fest. Es wird In der ersten Vollmondnacht im Mai gefeiert. Anlass ist die Geburt Buddhas, seine Erleuchtung unter einem Feigenbaum und dass er in das Nirwana eingegangen ist. Es gibt Geschenke und die Straßen sind herrlich geschmückt mit bunten Fahnen und Laternen. |
| Nirwana: Nirwana heißt "Verwehen" oder "Verlöschen". Das Nirwana ist das höchste Ziel der BuddhistInnen. Es ist das Verlöschen der Wünsche und der Gier. Dieser Zustand kann zu Lebzeiten erreicht werden. Der Tod ist dann der Eintritt in das vollkommende Nirwana. Wer ins Nirwana eingeht, muss nicht mehr wiedergeboren werden und nicht mehr leiden. |