Wüsten der Erde
Große Sandwüste
Roter Sand und Gebirge
Weite Ebenen, hohe Gebirge, ausgetrocknete Flüsse, Regenwald, Sand und Steppe: So sieht es in Australien abseits der großen Städte aus, im
Outback. Große Teile des Outback sind Wüsten und Halbwüsten. In Australien werden alle Gebiete, die sich nicht als Ackerflächen eignen, als Wüsten bezeichnet.
Tatsächlich sind etwa 80% des australischen Kontinents sehr trocken. Allerdings fällt mehr Regen als in der Sahara. Das liegt unter anderem daran, dass Regenwolken nicht von hohen Gebirgen abgehalten werden.
Graue Kängurus
So können auch in der größten australischen Wüste, der Großen Sandwüste, Kängurus leben. Der erste Europäer, der ein Känguru zu Gesicht bekam, war übrigens der britische Seefahrer James Cook im Jahre 1770.
Die Wüste kann auf einigen befahrbaren Pisten durchquert werden. Eine davon folgt einer alten Viehtrieb-Route, der Canning-Stock-Route. Albert Canning hat sie Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt, um große Rinderherden vom Norden des Kontinents nach Süden zu treiben. Er ließ auch über 50 Brunnen in der Wüste bohren, um das Vieh auf dem Monate dauernden Treck mit Wasser versorgen zu können.
Autorin: Isabel Gotovac
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| Outback: Nur wenige Menschen leben im Inneren des australischen Kontinentes, dem Outback: Dort wechseln sich verschiedene Landschaften wie Regenwald, Wüsten, Steppen, Gebirge und Küstenregionen ab. |
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