Wüsten der Erde
Alles Sand, oder was? Wüste ist nicht gleich Wüste
Meer ohne Wasser
Ein riesiger Sandkasten - das ist das erste Bild, das uns zum Thema Wüste einfällt. Aber Wüsten können auch ganz anders aussehen.
Allen Wüsten gemeinsam ist große Trockenheit, weniger als 250 mm Niederschlag pro Jahr (in Deutschland: ca. 780 mm pro Jahr). In diesen Gebieten kann es sowohl sehr heiß als auch extrem kalt sein wie in den Eiswüsten der Polargebiete.
Gebiete mit Niederschlagsmengen von 250 mm bis 500 mm Niederschlag werden als Halbwüsten bezeichnet.
Unterscheidung nach geografischer Lage
WendekreiswüstenSie liegen im Bereich der nördlichen und südlichen
Wendekreise. Am
Äquator aufsteigende Luft sinkt in Richtung der Pole ab und verliert dabei an Luftfeuchtigkeit, so dass Niederschläge ausbleiben. Über den Boden strömen trockene
Passatwinde. Die Wendekreiswüsten nehmen die größte Fläche unter den Wüsten der Erde ein. Die Sahara ist eine typische Wendekreiswüste.
KüstenwüstenSie liegen an den Westküsten, denn hier kommt der Wind vom Meer. Er bringt Nebel, deshalb werden Küstenwüsten auch "Nebelwüsten" genannt.
Die Namibwüste und die Atacama sind Küstenwüsten.
KontinentalwüstenSie liegen im Landesinneren.
Gebirge um sie herum halten Regenwolken ab.
Gobi und Takla Makan sind Kontinentalwüsten.
Unterscheidung nach Oberfläche
Es gibt Sandwüsten, Kies-, Geröll-, Felswüsten, Mergel- und Staubwüsten, Lehmwüsten und Eiswüsten.
Autorin: Isabel Gotovac
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im
ABC.