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Zeitzonen

 
Im Jahre 1884 trafen sich Politiker aus vielen verschiedenen Ländern in Washington, um eine weltweit gültige Standard-Zeit einzuführen.
 
Grafik: Weltkarte mit Zeitzonen (Bild: SWR)
Großansicht: Die ZeitzonenDie Zeitzonen
Die Welt ist in Zeitzonen eingeteilt, die sich an den Längengraden der Erde orientieren.
In ihrem Zentrum liegt die englische Stadt Greenwich, die sich auf dem so genannten Null-Meridian befindet.
Der Null-Meridian, der auch Anfangsmeridian genannt wird, ist der Ausgangspunkt für die Zählung der Längengrade der Erde.
Riesen-Globus der Weltausstellung New York 1964 (Bild: dpa)
Großansicht: Modell der Erde mit Längen- und BreitengradenModell der Erde mit Längen- und Breitengraden
Wer sich einen Globus näher ansiehst, kann Längen- und Breitengrade deutlich erkennen: Sie umspannen die Erde wie ein Gitternetz .
Die Längengrade ziehen sich von Norden nach Süden und verbinden die beiden Pole miteinander.
Die Zeit, die in der Sternwarte von Greenwich gemessen wird , wird GMT genannt. Das ist die Abkürzung für "Greenwich Mean Time" und bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie "mittlere Greenwich-Zeit".
Die GMT dient als Grundlage zur Berechnung der jeweiligen Tageszeit in allen Ländern der Erde.
Die Bezeichnung GMT wird heute allerdings nicht mehr verwendet; sie wurde inzwischen durch den Begriff "Universal Time Coordinated " (UTC) ersetzt, was soviel wie "koordinierte Weltzeit" bedeutet.
 
Autor: Holger Neumann
 
Letzte Änderung am 02. Februar 2016
 
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