Zwillinge
Zwei Babys im Bauch
Zwillingspaare bei einem Zwillingstreffen
Huch - die gibt's ja alle zwei Mal. Einmal im Jahr gibt es in Deutschland Zwillingstreffen, da kann einem schon mal schwindelig werden. Wohin die Augen schauen: Sie sehen doppelt. Auch manche werdenden Eltern glauben anfangs, ihren Augen nicht zu trauen. Denn Zwillinge lassen sich nicht planen.
Es gibt eineiige und zweieiige Zwillinge.
Eineiige sehen sich zum Verwechseln ähnlich und haben bis auf ganz seltene Ausnahmen immer das gleiche Geschlecht.
Zweieiige Zwillinge können auch ein Junge und ein Mädchen sein. Sie ähneln sich nicht mehr als gewöhnliche Geschwisterkinder. Von allen Zwillingspaaren auf der Welt sind zwei Drittel zweieiig.
Zweieiige Zwillinge
Wenn sich die Eizelle innerhalb der ersten 13 Tage nach der Befruchtung teilt, entstehen aus dem einen Ei zwei Babys - eineiige Zwillinge. Die Babys haben genau die selben Gene, also Erbanlagen.
Manchmal reifen gleichzeitig zwei Eier. Werden beide befruchtet, entstehen zwei Kinder - zweieiige Zwillinge. Sie teilen die Hälfte der Erbanlagen, ähneln sich im Leben aber zum Teil genau wie eineiige Zwillinge.
Samenzelle und Eizelle werden mit einer winzigen Pipette zusammengebracht.
Zwillinge und Mehrlinge werden heute öfter geboren als noch vor ein paar Jahren. Das liegt daran, dass es mehr künstliche Befruchtungen gibt.
Der Mutter werden dann zum Beispiel drei befruchtete Eizellen eingepflanzt. Das tun die Ärzte, damit die Chance auf wenigstens ein Baby größer ist.
Entwickeln sich alle drei befruchteten Eizellen, hält die Mutter neun Monate später auch drei Babys im Arm.
Autorin: Constance Schirra
Letzte Änderung am 14. August 2009