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Internationaler Tag der Berge

Berge brauchen Schutz

 
 
Gipfel der Bergkette der Schweizer Eiger-Region in den Alpen. (Bild: dpa)
Großansicht: Über den GipfelnÜber den Gipfeln
Berge präsentieren sich mächtig und massiv, sind aber sensible und anfällige Landschaften.
Viele Bergregionen sind inzwischen durch Klimaveränderungen und Tourismus bedroht. Deshalb erklärten die Vereinten Nationen das Jahr 2002 zum "Internationalen Jahr der Berge".
Seit 2003 gibt es jedes Jahr, immer am 11. Dezember, den "Internationalen Tag der Berge".
Ziel dieses Tages ist es, die Menschen auf die Besonderheiten und Probleme der Bergregionen aufmerksam zu machen.
Kühe stehen auf einer Alpwiese in der Nähe des schweizerischen Dorfes Gspon. (Bild: dpa)
Großansicht: Lebenswelt BergeLebenswelt Berge
Berge sind Lebenswelt für Menschen, Tiere und Pflanzen. Und sie sind Urlaubsziel von Millionen Touristen. Dank dieser Touristen verdienen Menschen in den Bergen Geld.
Gleichzeitig bringt Tourismus auch Probleme mit: Um mit dem riesigen Ansturm der Urlauber zurecht zu kommen, wird in diesen Lebensraum eingegriffen und vieles zerstört.
Auch die Klimaerwärmung wirkt sich auf die Berge aus. Durch die gestiegenen Temperaturen schmelzen Teile der Gletscher. Dadurch verändert sich nicht nur die Landschaft, auch unser Trinkwasser wird mit der Zeit knapp. Denn in den Gletschern sind riesige Süßwasservorräte gespeichert.
Steinbrocken einer Mure liegen auf einer spanischen Autobahn. (Bild: dpa)
Großansicht: Stein-MureStein-Mure
Und auch der so genannte "Dauerfrostboden" taut auf. Dieser Boden hält die Berghänge wie Beton zusammen. Taut er auf, sind die Berghänge nicht mehr stabil. Felsstürze, Gerölllawinen und Muren sind die Folge.
Damit die faszinierende Welt der Berge erhalten bleibt, ist es wichtig verantwortungsvoll mit ihr umzugehen: Wanderer sollten auf den vorgesehenen Pfaden bleiben und keinen Müll liegen lassen. Außerdem sollten Tiere nicht gestört und Pflanzen nicht gepflückt werden.
 
Autorin: Cornelia Stenull
 
 
Grafik: Kontinentalplatten bewegen sich aufeinander zu. (Bild: SWR)

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Berge sind nicht immer da gewesen, sondern über Jahrtausende entstanden.
schneebedeckte Bergspitze des Mount Everest (Bild: dpa)

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Einmal den höchsten Berg der Welt zu besteigen - das ist der Traum von vielen.