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Feurige Berufe

 
Mit Feuer lassen sich Dinge herstellen, die ohne seine große Hitze gar nicht erst existieren würden. Das Schmieden zum Beispiel oder die Glasbläserei gibt es nur Dank des Elements Feuer.
 
Ein Mann schmiedet ein Schwert (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Wer das Schmiedehandwerk ausüben will, braucht Feuer.Wer das Schmiedehandwerk ausüben will, braucht Feuer.
Schmieden
Beim Schmieden werden Metalle stark erwärmt. Nur dann werden sie weich und damit auch gut formbar. Zum Formen eignet sich am besten ein Hammer.
Das Handwerk entstand vor ungefähr sieben- bis achttausend Jahren in Asien und kam im Laufe der Zeit dann auch nach Europa. Heute gibt es das Schmiedehandwerk zwar immer noch, allerdings lautet die Berufsbezeichnung inzwischen Metallbauer oder Metallbauerin.

Gewusst?

In einer Sage wird vom Schmied Wieland erzählt, der ein besonders scharfes Schwert schmieden sollte. Wieland wandte eine List an: Er zerbröselte das Metall und mischte es mit Mehl. Diese Mischung gab er hungrigen Vögeln zu fressen. Aus dem Kot holte er sich die Metallteile zurück und schmiedete ein Schwert daraus. Der Trick: Das Eisen hatte den Stickstoff im Vogelkot aufgenommen und war so besonders hart geworden. Heute nennt man so eine Verbindung aus zwei Elementen Legierung.
Schweißen
Heute wird vor allem geschweißt. Dabei werden zwei Metalle erhitzt und in einem sehr weichen Zustand miteinander verbunden - das ist ein bisschen so wie Kleben.
Ein Glashersteller bringt eine Glasflasche zum Schmelzen. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Erhitztes Glas ist formbar.Erhitztes Glas ist formbar.
Glasherstellung
Gläser, Flaschen oder Fensterscheiben gäbe es auch nicht ohne Feuer.
Glas besteht zum Großteil aus Quarzsand. Wenn er ganz sauber und rein ist, dann ist er schneeweiß. Quarzsand schmilzt allerdings erst bei einer Temperatur von mehr als 1 700 Grad Celsius. Da muss kräftig angefeuert werden.
Bevor er wieder hart wird, muss der flüssige Quarzsand in die gewünschte Form gebracht werden. Früher machten das ausschließlich Glasbläser.
Heute kommt das meiste Glas aus Glasfabriken. Dort werden auch große Glasfassaden hergestellt.
 
Autor: Christian Susanka
 
Letzte Änderung am 02. September 2015
 
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