SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter
Du bist hier: Startseite > Infonetz > Tiere-Natur > Element Feuer

Wie Phönix aus der Asche...

 
Vogel steigt aus Feuer auf (Bild: dpa)
Großansicht: Phönix aus der AschePhönix aus der Asche
Symbol der feurigen Verwandlung
Überall wo Feuer war, bleibt Asche zurück und daraus kann wieder etwas neues entstehen. Das heißt es findet eine Verwandlung statt.
Dafür steht auch Phönix, der sagenumwobene Vogel. Er verbrennt und soll aus der Asche wieder auferstanden sein. Der Phönix gilt als Symbol für Wiederauferstehung, für den Zyklus von Werden und Vergehen.
Die Redewendung "Wie Phönix aus der Asche" bedeutet also, wir bekommen etwas wieder, was wir schon für verloren hielten.
Aschekreuz wird mit dem Finger auf die Stirn gezeichnet (Bild: dpa)
Großansicht: Aschekreuz auf der StirnAschekreuz auf der Stirn
Heilende und heilige Asche
Auch in verschiedenen Religionen spielt Asche eine Rolle. Am Aschermittwoch wird gläubigen Christen mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet, um den Beginn der inneren Einkehr und Erneuerung in der Fastenzeit zu markieren. Die Asche wird aus den verbrannten Palmzweigen vom Jahr zuvor gewonnen. Der Brauch soll daran erinnern, dass alles vergänglich ist.
Im Hinduismus werden der Asche heilende und reinigende Kräfte zugeschrieben und sie gilt als heilig. Hindus verbrennen ihre Toten und die Asche wird in einen ihrer sieben heiligen Flüsse gestreut. Meistens in den Ganges. Hindus glauben, dass das Feuer den Toten ermöglicht, aus dem Körper herauszutreten und in neuer Gestalt wiedergeboren zu werden.
Mann streut Pulver aus Eimer auf den Boden (Bild: dpa)
Großansicht: Holzasche ist DüngerHolzasche ist Dünger
Nützlich und nahrhaft
Asche ist aber nicht nur ein Verbrennungsrückstand, sie kann auch nützlich sein. Wer einen Kamin hat, kann mit die Asche als natürliches Düngemittel im Garten verwenden. Sie wird direkt auf die Beete oder auf den Kompost geschüttet.
Manche Pflanzen brauchen sogar das Feuer zur Vermehrung: Die Zapfen der Riesenmammutbäume öffnen sich erst nach einem Waldbrand, erst dann können die Samen in der nährstoffreichen Ascheschicht keimen.
Und im Winter kann Asche auch bei Glatteis gestreut werden, damit niemand ausrutscht.
 
Autorin: Sabine Stampfel
 
Letzte Änderung am 28. April 2008
 
 
 
 
 
 
 
0 Bewertungen
Artikel bewerten Bewertungen lesen
Nahaufnahme von Herdflammen (Bild: dpa Picture-Alliance)

Feurige Fragen

Wie heiß ist Feuer und brennt es auf Feuerland? Hier die Antworten.
Vesuv mit Wolken (Bild: SWR)

Pompeji - Stadt unter Asche

Eine prachtvolle Stadt: doch vor langer Zeit wurde sie unter Asche begraben.
Gemälde Vulkangöttin Pele (Bild: Sabine Stampfel)

Feurige Göttin

Sie ist eine Art menschlicher Vulkan und vereint Himmel und Erde.