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Lerntipps/-Methoden

 
 
Manche Dinge wollen einfach nicht in den Kopf rein. Bestimmte Lern-Methoden können Abhilfe schaffen. Und sind ganz schön abwechslungsreich! Lern doch mal "im Schlaf" oder sing dir den Text vor, den du auswendig lernen musst!
Methode 1: Lernen durch Wiederholen

Ganze Sätze oder einzelne Wörter bleiben hängen, indem sie immer wieder vorgesagt werden - entweder laut oder nur im Kopf. Für das Wiederholen von Vokabeln eignen sich besonders gut Karteikartensysteme. Die Wörter, die du schon kannst, wandern einfach nach hinten und müssen nicht mehr so oft wiederholt werden.
Eine Schülerin schreibt in ihr Heft. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Schreiben hilft beim Lernen!Schreiben hilft beim Lernen!
Methode 2: Lernen durch Schreiben

Vielen hilft es, direkt im Unterricht mitzuschreiben oder Texte zu Hause zusammenzufassen. Durch den Prozess des Niederschreibens gelangen Informationen automatisch ins Gedächtnis und müssen nicht extra nochmal gebüffelt werden.
Außerdem fällt das Lernen leichter, wenn die Texte mit den eigenen Worten formuliert sind.
Lerngruppe (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Gemeinsam lernenGemeinsam lernen
Methode 3: Lernen im Gespräch

Wenn du noch nicht ganz verstanden hast, wie etwas funktioniert, ist es gut dich mit anderen darüber zu unterhalten. Ungeklärte Fragen können so beantwortet werden und Dinge, die im Gespräch gesagt wurden, sind bei der nächsten Klassenarbeit schnell wieder abrufbar. Unser Gehirn ist komplex und funktioniert über Strukturen.

Miteinander verknüpfte Dinge oder Dinge, die in einer bestimmten Reihenfolge passiert sind, sind deshalb präsenter als einzelne Wörter.
Methode 4: Mit den Ohren lernen

Um dir Dinge besser merken zu können, kannst du sie auch mit einem Diktiergerät oder Handy aufnehmen und das ganze dann wieder und wieder anhören. Oder probier mal aus, dir einen Text in Kombination mit der Melodie deines Lieblingssongs zu merken. Einfach umtexten - und laut vorsingen! ;)
Methode 5: Eselsbrücken bauen

Manche Dinge lassen sich leichter mit Eselsbrücken merken. Viele Lehrerinnen und Lehrer verwenden schon im Unterricht Merksätze. Zum Beispiel für geografische Daten: "Iller, Lech, Isar, Inn, fließen rechts zur Donau hin. Altmühl, Naab und Regen kommen ihr von links entgegen." Du kannst aber auch selbst kreativ werden und Merksätze bilden. Hast du dir was Originelles einfallen lassen, bleibt der Merksatz und somit auch der Lerninhalt mit Sicherheit in deinem Kopf.
Mind-Map (Bild: SWR)
Großansicht: Lernen mit Mind-MapsLernen mit Mind-Maps
Methode 6: Bilder und Grafiken zeichnen

Manche Menschen können sich Bilder und Grafiken besonders gut einprägen. Für sie lohnt es sich Dinge in einer Tabelle übersichtlich darzustellen, komplizierte Sachverhalte aufzuzeichnen oder eine Mindmap zu erstellen.
Methode 7: "Im Schlaf" lernen

Viele können sich Dinge besonders gut merken, wenn sie sich vor dem Schlafengehen noch einmal damit beschäftigen. Wenn du dir also eine Vokabel oder einen Fachbegriff partout nicht merken kannst, schreib ihn auf einen kleinen Zettel, leg ihn auf den Nachttisch und schau vor dem Einschlafen noch ein paar mal drauf. Etwas, das direkt vor dem Einschlafen gehört oder gelesen wird, beschäftigt einen oft noch in den Träumen kann "im Schlaf" aufgesagt werden!
Methode 8: Dem Gehirn Pausen gönnen

Damit du dich gut konzentrieren kannst, sind Lernpausen wichtig! ;) Die empfohlene Länge der Pausen richtet sich danach, wie lange du vorher gelernt hast. Am besten hörst du auf deinen Körper! Wenn du müde wirst oder Kopfschmerzen bekommst, ist das oft ein Zeichen dafür, dass dein Kopf jetzt genug geleistet hat.
 
Autorin: Jenny Weber