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Schmetterling des Jahres 2013 - Sumpfwiesen-Perlmuttfalter

Sein Lebensraum trocknet aus

 

Schmetterling 2013: Der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter

Autorin: Michaela Trischan
Der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter lebt vor allem auf Sumpfwiesen. Er wird immer seltener, da sein Lebensraum durch den Klimawandel bedroht wird.
(Bilder: BUND NRW / J. Philipp, W. Schön, M. Peluso, W. Wagner; dpa-picture-alliance)
 
Der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter ist zum Schmetterling des Jahres 2013 gewählt worden. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 38 Millimetern gehört er zu den mittelgroßen Tagfaltern. Seinen Namen hat er wegen der glänzend hellen Flecken auf der Flügelunterseite und weil er vor allem auf Sumpfwiesen lebt.
Die Weibchen legen die kegelförmigen Eier häufig auf der Unterseite von einem Blatt ab. Aus ihnen schlüpfen kleine, nachtaktive Raupen. Auf ihrem schwarzen Körper haben sie orangefarbene Dornen mit Borsten.
Der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter überwintert als Raupe und verpuppt sich im Frühjahr. Dazu heften sich die Raupen an einen Pflanzenstängel. Am Ende der Verpuppung schlüpft der Schmetterling.
Er wird immer seltener, weil im Sommer die Sumpfwiesen immer öfter austrocknen. Die Raupen können dann keine Nahrung finden und sterben. In Deutschland steht der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter deswegen auf der Liste der bedrohten Tierarten.
 
Autorin: Michaela Trischan
 
Letzte Änderung am 09. Dezember 2015
 
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