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Sterne gucken mit Teleskop oder Fernrohr

Was funkelt denn da?

 

Blick in die Anfänge des Universums

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Bilder großer Weltraumteleskope zeigen, wie eine riesige Galaxie in der Frühzeit des Universums entstanden ist.
 
Zeichnung eines Jungen, der die Sterne beobachtet. (Bild: SWR)
Großansicht: SternenbeobachterSternenbeobachter
Wer das Prinzip des Fernrohrs, auch Teleskop genannt, um das Jahr 1608 wirklich als Erster entdeckt hat, ist bis heute nicht ganz klar. Sicher ist aber, dass der Brillenmacher Hans Lipperhey aus Middelburg in Holland einer der Erfinder war.
Glaubt man einer Geschichte, dann hat er das seinen Kindern zu verdanken. Die sollen in der Werkstatt ihres Vaters mit Brillengläsern gespielt haben. Eines davon war nach innen gewölbt, konkav, das andere nach außen gewölbt, konvex.
Mann schaut durch ein Fernrohr (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Ein altes FernrohrEin altes Fernrohr
Die Kinder hielten die beiden Linsen hintereinander und plötzlich schien der Kirchturm von Middelburg zum Greifen nah. Vater Hans baute die zwei Linsen in ein Rohr ein - und hatte damit das erste Fernrohr in der Hand.
In Italien hörte der Astronom Galileo Galilei von der Erfindung und baute sie 1609 nach, um damit in den Himmel zu schauen. Er konnte damit auch winzige Sterne sehen, die fürs bloße Auge nicht sichtbar sind.

Die Technik wurde im Lauf der Jahre immer weiter verbessert, die Fernrohre schafften immer bessere Vergrößerungen.
Aber wenn die Entfernung zu groß oder ein Hindernis im Weg ist, zum Beispiel ein Gebäude oder die Wolken am Himmel, kann auch das beste Fernrohr nicht helfen.
Das Weltraumteleskop Hubble (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Über den WolkenÜber den Wolken
Deshalb schicken die Weltraum-Forscher heute leistungsfähige Teleskope ins All. Die nehmen Bilder auf und übertragen sie zur Erde.
Das Hubble-Teleskop zum Beispiel nahm am 24. April 1990 seinen Dienst auf und startete ins All. Es umkreist in etwa 600 km Höhe die Erde, wo keine Wolken die Sicht trüben.
An Hubbles Nachfolger, dem James Webb Space Teleskop, wird schon gearbeitet.
 
Autorin: Petra Sattler
 
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
Weltraumteleskop Gaia (Bild: ESA)

Teleskop Gaia

Aus den gesammelten Daten soll die bisher größte Karte entstehen.
Neu entdeckter Stern (Bild: dpa picture-alliance )

Sterngeburt

Die Geburt eines Sterns findet weit weg statt - ALMA zeigt sie uns.
Zeichnung eines Jungen, der die Sterne beobachtet. (Bild: SWR)

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