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Freunde und Helfer – wo wir Hunde brauchen

 
Junger Mischlingshund im Garten (Bild: Isabel Gotovac)
Großansicht: Treuer FreundTreuer Freund
Hunde gehören zu den ältesten Haustieren, sie sind seit etwa 15.000 Jahren treue Begleiter des Menschen. Die ersten Hunde waren eine wertvolle Unterstützung bei der Jagd oder beim Hüten von Tierherden.
Aber nicht nur das. Die unfehlbare Schnüffelnase leistet dem Menschen auch heute in vielen Bereichen gute Dienste: als Spürhund für Lawinenopfer, im Polizeidienst, als Rettungshund oder Schauspieler in Film und Fernsehen.
Ein Schlittenhundführer mit seinen Huskys. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Schlittenhunde-RennenSchlittenhunde-Rennen
Schlittenhund
Im tiefverschneiten Alaska werden Schlittenhunde, hauptsächlich Huskys, als Last- und Zugtiere eingesetzt. Ein Schlittenhundegespann kann aus zwei bis zwölf Tieren bestehen. Zusammen können sie innerhalb von 24 Stunden eine Strecke von bis zu 200 Kilometern zurücklegen.
Während eines Winters läuft ein Hund ca. 10.000 Kilometer. Ihr Gespür für Gefahren warnt die Lenker außerdem vor Felsspalten und dünnem Eis.

Eine Frau betätigt den Druckknopf an einer Ampel, ein Hund schaut dabei zu. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Blindenhund an der AmpelBlindenhund an der Ampel
Blindenhund
Auch für blinde Menschen ist der Hund ein unersetzbarer Helfer: Er führt über Bordsteinkanten, um Kurven oder bedient Schalter an Ampeln. Für diese besonderen Leistungen wird der Hund speziell ausgebildet, ein Jahr muss er dafür in die Schule gehen.
Golden Retriever sind wegen ihrer hohen Friedfertigkeit und Intelligenz sehr gut als Blindenhunde geeignet. Am Ende gibt es für die Hunde eine Prüfung und wenn sie die bestanden haben, bekommen sie ihr Staatsexamen.
Zwei Hunde und zwei Menschen laufen hinter einem Zaun. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Großansicht: Hunde helfen im GefängnisHunde helfen im Gefängnis
Hunde als Gefängnisbegleiter
Neuerdings sollen Hunde auch Menschen helfen, die im Gefängnis sind. Häftlinge lernen, ihre Begleiter regelmäßig zu füttern, mit ihnen Gassi zu gehen und sie zu waschen.
Dadurch, dass sich die Gefangenen um die Hunde kümmern, lernen sie soziale Verantwortung zu übernehmen. Und das soll ihnen helfen, sich später im Alltag wieder besser zurecht finden zu können.
Hunde werden dank ihres ausgeprägten Geruchssinns natürlich auch bei der Jagd eingesetzt. Einmal die Spur aufgenommen, können sie eine Fährte viele Kilometer verfolgen. Der portugiesische Wasserhund kann Gerüche sogar im Wasser erschnüffeln.
 
Autor: Matthias Pöls
 
Letzte Änderung am 01. Februar 2016
 
 
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