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Wale brauchen Schutz

 
Schwanzflosse eines Buckelwals (Bild: dpa)
Großansicht: Die Schwanzflosse eines Buckelwals.Die Schwanzflosse eines Buckelwals.
Wale brauchen Schutz!
Wale gehören zu den gefährdeten Tieren. Immer noch laufen Walfang-Schiffe aus, um die Meeressäuger zu jagen und zu töten.
Für den Schutz der Wale ist die Internationale Walfangkommission (IWC) zuständig. IWC ist die englische Abkürzung für "International Whaling Commission" - übersetzt Wahlfangkommision. Sie überwacht die Walbestände weltweit.
Walfänger auf dem japanischen Walfangschiff "Kyo Maru". (Bild: dpa)
Großansicht: Wale werden gejagt und getötet.Wale werden gejagt und getötet.
Vorgaben zählen nur wenig
Weil einige Wal-Arten kurz vor dem Aussterben waren, legte die IWC zunächst fest, wie viele Wale von jeder Art gejagt werden durften. Das half aber nicht, um die Tiere zu schützen.
Im Jahr 1982 wurde dann ein weltweites Fangverbot beschlossen. Manche Staaten versuchen aber bis heute, dieses Verbot mit einer Ausnahmeregel zu umgehen: Sie behaupten zum Beispiel, dass sie Wale für wissenschaftliche Forschung jagen.
Deswegen gibt es auch immer wieder große Proteste gegen den kommerziellen Walfang. Denn neben Island machen auch Japan, Norwegen und andere Nationen in großem Umfang Jagd auf Wale.
Keiko, der berühmte Schwertwal,  in den Gewässern vor Island. (Bild: dpa)
Großansicht: Schwertwal auf dem Weg in die Antarktis.Schwertwal auf dem Weg in die Antarktis.
Nur selten haben sie Ruhe
Seit der Gründung der IWC findet einmal im Jahr eine internationale Konferenz statt. Dort treffen sich die RepräsentantInnen aller Mitgliedsländer. Zur Zeit sind 88 Länder dabei.
So ist im Dezember 1994 ein riesiges Wal-Schutzgebiet um die Antarktis eingerichtet worden. Dort können die Wal-Kühe ihre Jungen in Ruhe zur Welt zu bringen.
Und Ruhe ist für die Tiere lebenswichtig, denn sie leiden unter dem starken Geräuschpegel, den die Menschen mit Motorschiffen oder Öl-Bohrinseln im Meer verursachen.
Ein Zwergwal taucht ab (Bild: dpa)
Großansicht: Zwergwale sind bedroht.Zwergwale sind bedroht.
Ihr Lebensraum - eine Müllkippe
Die Wale schwimmen von diesem Lärm weg und verirren sich. Manchmal stranden sie dann an einer Küste und sterben. Auch in den Netzen der Fischer verenden viele Wale - vor allem die kleineren Arten wie Delfine.
Und nicht zuletzt macht auch die zunehmende Umweltverschmutzung den Walen zu schaffen, denn die Weltmeere sind immer stärker mit Schadstoffen belastet.
Die Treffen der Internationalen Walfangkommission sind wichtig, auch wenn sie nicht immer Erfolg haben. Immerhin wird so die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass für den Schutz der Wale noch viel getan werden muss.
 
Autorin: Cornelia Stenull
 
 
 
Ein Tiger im Käfig. (Bild: dpa picture-alliance)

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