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Emissionshandel - was ist das?

 
Wer Dreck macht, also Abgase, "Emissionen" in die Luft bläst, soll zahlen. Das war die Idee mit dem Emissionshandel. Leider klappt das nicht so richtig.
 

Emissionshandel - Billige Gutscheine für Verschmutzung

Ein Beitrag von Aurelia Amann
Fabriken, die viel Dreck machen, sollen dafür zahlen oder auf umweltfreundliche Technologien umsatteln. Das war die Idee beim Handel mit CO2-Zertifikaten.
 
Kohlekraftwerke und andere Industrieanlagen blasen viel schädliches CO2 in die Luft, das heizt die Klimaerwärmung an. Politiker wollen die Industrie dazu bringen, umweltfreundlicher zu produzieren. Und dazu haben sie sich vor einigen Jahren den Emissionshandel ausgedacht.
Der funktioniert so: Jede Fabrik bekommt CO2-Zertifikate, eine Art Gutschein, die Luft zu verschmutzen. Pro Zertifikat ist es erlaubt, eine Tonne CO2 in die Luft zu blasen.
Wer mehr Dreck macht als erlaubt, muss Strafe zahlen oder er kauft Zertifikate von anderen, die sie nicht brauchen.
Das Problem: Es gibt viel zu viele Zertifikate, deshalb werden sie immer billiger. Das heißt: Dreckmachen ist billiger als sauber produzieren.
Umweltschützer fordern dagegen "The right price on pollution", den richtigen Preis für Verschmutzung. Und damit meinen sie, wer Dreck macht, soll das teuer bezahlen oder das Geld in erneuerbare Energien wie Windkraft und umweltfreundliche Produktion stecken.
 
Autorin: Aurelia Amann
 
Letzte Änderung am 14. September 2015
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
 
 
 
 
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