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Wüsten - extrem trocken oder extrem kalt

 
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Durch die Veränderung des Klimas werden die Wüsten immer größer. Um daran zu erinnern, gibt es den "Weltwüstentag" am 17. Juni.
 
Die Wüste Namib in Afrika am Morgen. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Ganz schön sandig...Ganz schön sandig...
Karg und pflanzenlos
Wüsten sind sehr karge Gegenden.
Dort wachsen kaum Pflanzen, weil es entweder zu heiß oder aber zu kalt ist.
Mit der Veränderung des Klimas werden nicht nur die Wüsten immer größer, sondern auch ehemals bewirtschaftetes Land verödet und versteppt.
Das Ökosystem gerät durcheinander und große Städte können von Wassermangel bedroht sein.

Blick auf die Sanddünen der Wüste Ejina Qi in der Mongolei. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Zu wenig Wasser für Pflanzen...Zu wenig Wasser für Pflanzen...
Trocken und heiß
Wenn von Wüste die Rede ist, sind meist Trockenwüsten gemeint: Mit Tagestemperaturen von bis zu 55 Grad Celsius bestehen sie überwiegend aus Sand, Geröll, Lehm oder Salz.
Die Verdunstung ist in diesen Gegenden größer als der Niederschlag.
Es herrscht trockenes Passatklima vor.
Im trockenen Passatklima ist zu wenig Wasser für das Pflanzenwachstum vorhanden.
Wüste, im Hintergrund schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada (Bild: Sabine Stampfel)
Großansicht: Mojave-Wüste mit Gipfeln der Sierra Nevada im HintergrundMojave-Wüste mit Gipfeln der Sierra Nevada im Hintergrund
Im Regenschatten
Wüsten entstehen auch im Regenschatten hoher Gebirgsketten wie der Sierra Nevada im Westen der USA.
Feuchte Winde vom Meer steigen an den Hängen auf, kühlen ab und geben ihre Feuchtigkeit als Regen oder Schnee ab.
Auf der anderen Seite sinkt die Luft wieder ab und erwärmt sich, saugt Feuchtigkeit auf und trocknet die Landschaft aus.
Menschen reiten auf Kamelen durch die marokkanische Wüste. (Bild: dpa picture-alliance )
Großansicht: Ganz schön anstrengend!Ganz schön anstrengend!
Der Mensch selbst ist hauptverantwortlich für die alarmierende Ausbreitung der Wüstenbildung.
Immer mehr Menschen zieht es in die Städte und große Waldflächen werden abgeholzt.
1996 trat das UN-Abkommen zur Bekämpfung der Wüstenbildung in Kraft.
Damit es nicht in Vergessenheit gerät, gibt es jedes Jahr am 17. Juni den Weltwüstentag.
 
Autorin: Sandra Goller
 
 
Eine Übersicht über alle erklärten Begriffe findest du im ABC.
 
 
rauchende Schornsteine und CO2-Zertifikate (Bild: ARD)

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