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Atacama

 
steinige und trockene Landschaft (Bild: dpa)
Großansicht: Der "Mars auf Erden"Der "Mars auf Erden"
Kein Tropfen Wasser, Steine und dicke Felsbrocken - die Atacama-Wüste im Norden Chiles sieht aus wie eine Marslandschaft.
Und genau deshalb testen die Vereinigten Staaten von Amerika dort auch ihre Marssonden: Die lebensfeindliche Wüste soll dem entfernten Planeten nämlich sehr ähnlich sein.
Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Im Osten halten die Anden den Regen ab: Wolken entladen sich schon in dem großen Gebirge. So kommt kein Tropfen in der Wüste an.
Wüstenlandschaft mit Blick auf Anden (Bild: dpa)
Großansicht: Regen geht nur über den Anden niederRegen geht nur über den Anden nieder
Auch von Westen her ist kein Regen in Sicht - obwohl die Atacama direkt an der Küste liegt.
Der kalte Humboldtstrom, der aus der Antarktis die Pazifikküste entlang fließt, sorgt für Nebel, der landeinwärts getrieben wird - genau wie die Namib-Wüste ist die Atacama also eine Nebelwüste.
Nur alle sechs bis zehn Jahre kommen starke Niederschläge über die trockenste Wüste der Welt. Dann regnet es dort so heftig, dass die Wüste erblüht und seltene Pflanzen das sonst so staubige Wüstenbild in bunten Farben erstrahlen lassen.
Allerdings können sie nur kurze Zeit in der Wüste überleben - schließlich wird es danach wieder jahrelang nicht regnen.
 
Autorin: Dorothea Szymanski
 
Letzte Änderung am 24. Juni 2015
 
 
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